Zwei Monate nach dem Start von Süß und satt gibt es eine erste positive Bilanz. Bowls, Paninis und Qualität kommen in Wiesbaden gut an.
Vor gut zwei Monaten öffnete Süß und satt seine Türen in der Wiesbadener Innenstadt. Inzwischen hat sich das Café am ehemaligen Standort von dem Klamottenladeb „La Gamine“ einen Namen gemacht. Was als Herzensprojekt der 24-jährigen Inhaberin Mona begann, entwickelt sich zu einem beliebten Treffpunkt für alle Generationen. Gemeinsam mit ihrer 17-jährigen Schwester Mia führt sie den „Familienbetrieb“ – mit Erfolg.
Süß und Satt, Blick in die Karte
📍Bärenstraße 2, 65183 Wiesbaden, Mo zu, Di- Do 11-19, Fr – Sa 11-21, So 12-18
Bowls in verschiedenen Größen – ACAI, Mixed, Greek Frozen Yoghourt ab 6,50 Euro
… mit 2, 3, 4, oder 5 Topings wie Heidelbeere, Kiwi, Banane. Erdnuss, Mango, Nutella… Oreo, Lotus Crumble, Hafercrunchy und viele andere mehr
Paninis mit
Mozzarella , Tomate, Grünes Pesto, Rucola
Grillgemüse, Rucola, Resto Rosso, Käse
Salami, Rucola, Tomate, Mayo, Käse
Parmaschinken, Rucola, Tomate, Käse, Mayo
„Wir wurden schon überrannt. Damit haben wir ehrlich gesagt nicht gerechnet“, sagt Mona. Vor allem über soziale Netzwerke und persönliche Empfehlungen habe sich das Café schnell herumgesprochen. Die hohe Nachfrage habe die beiden überrascht, gleichzeitig aber bestätigt, dass das Konzept funktioniert.
Mehr als nur Açai-Bowls
Der Verkaufsschlager ist die Açai-Bowl – eine vegane Fruchtcreme aus der brasilianischen Açai-Beere, die mit frischen Früchten und weiteren Zutaten individuell zusammengestellt wird. Doch das Angebot endet aber dort nicht. Griechischer Frozen Yogurt, frisch gepresste Säfte, Kaffeespezialitäten und Paninis sorgen dafür, dass ganz unterschiedliche Gäste den Weg ins Café finden.
„Ich wollte von Anfang an mehr anbieten als nur Açai. So erreichen wir junge Gäste genauso wie Familien oder ältere Besucher“, erklärt Mona. Während Kinder häufig zum Frozen Yogurt greifen und Berufstätige Paninis für die Mittagspause mitnehmen, wagen sich auch ältere Besucher immer häufiger an die zunächst unbekannten Bowls. „Gestern war eine Dame da, die sich erst nicht getraut hat, etwas Neues auszuprobieren. Am Ende hat es ihr richtig gut geschmeckt“, erzählt Mona.

Qualität vor Wachstum
Im Innenraum des Cafés gibt es auf Barhockern und Sesseln für ungefähr 15 Personen Platz. Kaffee und Speisen gibt es auch To-go. An dem Konzept will Mona vorerst wenig ändern. Kleine Anpassungen entstehen aus den Wünschen der Gäste – so ergänzt inzwischen ein Panini mit Pute das Sortiment. Weitere Ideen wie Matcha-Specials oder wechselnde Wochenangebote gibt es bereits. Entscheidend bleibe jedoch die Qualität. „Ich möchte nichts anbieten, das nicht frisch zubereitet wird“, sagt sie mit Überzeugung
Mit dieser Philosophie möchte sich Süß und satt dauerhaft in der Wiesbadener Innenstadt etablieren. Der erste Sommer zeigt: Das Familienprojekt trifft den Geschmack vieler Wiesbadener – und macht Lust darauf, auch einmal etwas Neues zu probieren.
Fotos ©2026 Volker Watschounek
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier
Infos zum Süß und Satt aus erster Hand.



Ausländerbeirat: Resolution gegen Hass und Ausgrenzung beschlossen
PlayFountain sorgt für Abkühlung auf dem Kochbrunnenplatz
Walhalla bewirbt sich um Bundesfördermittel
Waldbrand-Warnstufe 3: Grillplätze bleiben gesperrt
Juli 2026: aktuelle Baustellen in Wiesbaden
Stille Stunde: Marktkirche schweigt bewusst 
