Voll und laut soll es werden. Das wünscht sich Dirk Groß für Mittwochabend. Die Volleyball-Arena soll beben, Furcht einflössen und als Festung erscheinen.

Am Mittwoch empfangen die Hessinnen den Tabellendritten Dresdner SC. Wiesbaden setzt alles auf eine Karte und wird alles reinwerfen um den „den Heimvorteil zu nutzen“. Die Niederlage vom vergangenen Samstag in Aachen sei bereits abgehakt worden.

Wiesbaden, 1. Volleyball Bundesliga, kurz gefasst

1. Volleyball Bundesliga Damen – VC Wiesbaden  – Dresdener SC
Wann: Mittwoch, 13. März 2019, 19:00 Uhr
Wo: Sporthalle, Platz der Deutschen Einheit, 65185 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 11,00 Euro

Chancen, etwas Zählbares aus der Partie gegen das sächsische Ligaschwergewicht mitzunehmen, sieht der Coach durchaus: Das Hinspiel in Dresden habe der VCW ganz eng gestaltet. Dirk Groß hofft, dass es den jungen Frauen um Liberalen Lisa Stock am Mittwochabend wieder gelingt. Außerdem kann der Dresdener SC durchaus anfällig sein.+

„Wir haben gelernt, mit Niederlagen umzugehen und uns danach immer wieder auf den nächsten Wettkampf zu fokussieren. So werden wir das auch diesmal machen.“ – Dirk Groß, Chef Trainer

Die laufende Rückrunde hat gezeigt, dass vom Papier schwächere Mannschaften gegen den Dresdener SC durchaus eine Chance haben. So gelang dem Aufsteiger NawaRo Straubing und den Ladies in Black Aachen in der sächsischen Landeshauptstadt jeweils 3:2-Tiebreak-Siege. Auch bei den Roten Raben Vilsbiburg sowie beim SC Potsdam zog der DSC den Kürzeren. Dies allein sagt freilich jedoch nichts über die große Qualität des von Trainer Alex Waibl trainierten Kaders aus.

„Ich hoffe, dass wir am Mittwochabend an unsere Leistung aus Dresden anknüpfen können und wir unsere Chancen nutzen.“ – Dirk Groß, Cheftrainer

Dresden stellt in der aktuellen Saison sowohl den zweiterfolgreichsten Angriff, als auch den zweitbesten Block der Liga. Heraus stechen dabei Außenangreiferin Maria Segura Palleres (215 Punkte) und Mittelblockerin Saša Planinšec (40 Blockpunkte). Dass Dresden ein starkes Team hat, zeigte sich auch vergangenen Donnerstag. Die Sachsen lieferten sich gegen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart über 156 Minuten einen harten Kampf und mussten sich im fünften Satz hauchdünn mit 14:16 geschlagen geben.

VCW-Saisonendspurt

Für den VCW wird es vor allem darum gehen, vor dem Saisonendspurt in Schwerin beziehungsweise dem letzten Hauptrunden-Heimspiel gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen Selbstvertrauen zu tanken. Der aktuell auf Tabellenrang acht liegende VfB ist nach Lage der Dinge jenes Team, das der VC Wiesbaden noch einholen muss, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Die Thüringerinnen liegen derzeit einen Punkt vor dem VCW und müssen im Parallelspiel am Mittwochabend in Potsdam ran.

Ausblick

Zum Auswärtsspiel des VC Wiesbaden am 21. März beim SSC Palmberg Schwerin gibt es außerdem ein Public Viewing im „Das Wohnzimmer“ in der Schwalbacher Straße.

 

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