Am Donnerstag, 7. Mai, traf sich das „Netzwerk Wiesbaden weltweit“ im Rathaus. Bei der Netzwerkveranstaltung ging es unter anderem um die Rolle und Bedeutung internationaler Jugendprogramme und Begegnungen in der aktuellen Weltlage.
Krisen und kriegerische Auseinandersetzungen in verschiedenen Regionen Europas und darüber hinaus haben die Welt in den vergangenen Jahren verändert. Frieden ist nicht selbstverständlich, Demokratie ist fragil und muss von jeder nachfolgenden Generation neu gelernt werden. Welche bedeutende Rolle dabei internationale Jugendprogramme und Begegnungen haben, diskutierten pädagogische Fachkräfte und Netzwerkpartnerinnen und -partner nach einer Begrüßung von Jessica Huber von der Protokollabteilung, die die Veranstaltung eröffnete.
Für die Keynote konnte Eva Feldmann-Wojtachnia gewonnen werden, Leiterin der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. „Krieg und Krisen in Europa und Nahost werden von 62 Prozent junger Menschen zwischen 14 und 29 Jahren mit großer Sorge wahrgenommen“, zitiert Feldmann die aktuelle Trendstudie Jugend in Deutschland. Was das für den pädagogischen Alltag bedeutet, inwiefern die internationale Jugendarbeit ihrer friedenstiftenden Rolle in angespannten Zeiten gerecht werden kann und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen, wurde von den mehr als vierzig Teilnehmenden besprochen.




