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Special Olympics Hessen vergibt Landesspiele 2029 an Wiesbaden

Gemeinsame Pressemitteilung der Special Olympics Deutschland in Hessen und der Landeshauptstadt Wiesbaden: Wiesbaden wird Gastgeber eines der größten inklusiven Sportereignisse in Hessen.

Kyra Intelliana 6 Stunden vor 0

Gemeinsame Pressemitteilung der Special Olympics Deutschland in Hessen und der Landeshauptstadt Wiesbaden: Wiesbaden wird Gastgeber eines der größten inklusiven Sportereignisse in Hessen.

Special Olympics Deutschland in Hessen e.V. hat den Bewerbungsprozess um den Austragungsort der hessischen Landesspiele 2029 abgeschlossen. In der Sitzung einer elfköpfigen Jury fiel die Entscheidung zugunsten der Landeshauptstadt Wiesbaden. Damit wird Wiesbaden im Sommer 2029 Gastgeberin eines der bedeutendsten inklusiven Sportereignisse in Hessen.

Um die Ausrichtung gab es drei Bewerbungen: die Doppelbewerbung Kassel/Baunatal, die Universitätsstadt Marburg sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden. Alle Bewerbungen erfüllten die Kriterien und überzeugten durch großes Engagement, Professionalität und eine spürbare Begeisterung für die inklusive Idee.

„Wir sind stolz und dankbar, dass es in Hessen ein so breites Interesse an der Ausrichtung unserer Landesspiele gibt“, erklärt Mark Behrend, Präsident von Special Olympics Hessen. „Das zeigt: Die inklusive Flamme brennt in unserem Bundesland an vielen Orten. Alle Bewerberstädte haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, dieses Feuer weiterzutragen.“

Die Landesspiele von Special Olympics Hessen wurden zuletzt im vergangenen Jahr mit großem Erfolg in Hanau durchgeführt. Sie stehen für sportliche Begegnung, Teilhabe, Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung treten in zahlreichen Sportarten an und erleben gemeinsam mit Familien, Vereinen, Schulen, Kommunen, Ehrenamtlichen und Unterstützenden ein starkes Fest der Inklusion.

Alle drei Bewerberstädte hatten bereits im Rahmen der Special Olympics World Games 2023 in Berlin als sogenannte Host Towns gezeigt, wie tief das Engagement für Inklusion in Stadtgesellschaft, Verwaltung, Sport und Bürgerschaft verankert ist. Dieses Signal ist aus Sicht von Special Olympics Hessen gerade in einer Zeit bedeutsam, in der inklusive Themen gesellschaftlich wieder stärker unter Druck geraten.

Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Dem Gremium gehörten Athletinnen und Athleten, Vertreterinnen und Vertreter des Präsidiums, ehemalige Organisatorinnen sowie erfahrene Ausrichter an. Nach intensiver Beratung stand am Ende ein gemeinsam getragenes und eindeutiges Ergebnis fest: Die Landesspiele 2029 finden in Wiesbaden statt.

Mit der Vergabe an die Landeshauptstadt verbindet Special Olympics Hessen einen besonderen Anspruch: Die Spiele sollen Inklusion nicht nur auf Sportanlagen sichtbar machen, sondern mitten in der Stadt – auf Plätzen, in Begegnungen und im Bewusstsein der Menschen.

„Wiesbaden wird 2029 nicht nur selbst in das sportlich-inklusive Rampenlicht rücken“, so Geschäftsführerin Astrid Schulte. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Landesspiele zu einem Ereignis für die ganze Stadt und für ganz Hessen zu machen. Inklusion gehört nicht an den Rand, sondern in die Mitte der Gesellschaft.“ 

Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende zeigt sich sehr erfreut über die erfolgreiche Bewerbung: „Das Thema Inklusion liegt mir sehr am Herzen. Bereits durch das ‚Host Town Program 2023‘ haben wir einen starken Beitrag zur Sichtbarkeit von Menschen mit Beeinträchtigungen gezeigt, daraus resultierten viele Projekte. Die Landesspiele 2029 werden dafür sorgen, das Thema weiter in die Stadtgesellschaft zu tragen.“

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