Es ist Zeit die Weichen zu stellen, dass das Bildungssystem ein Stück besser und vor allem gerechter wird. Hier setzte das Programm „Schule macht stark“ an.

Der Wohnort, die Herkunft oder der Bildungsabschluss der Eltern dürfen kein Kriterium für den Schulerfolg der Schüler sein und junge Menschen verdienen bestmögliche Bildungschancen. Das deutsche Schulsystem muss jedem einen Weg aufzeigen und möglich machen. So müssen wir insbesondere denen, die es sowieso schon nicht leicht im Leben haben, unter die Arme greifen. Mit Schule macht stark ziehen Bund und Ländern an einem Strang. Das sieht auch Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz so. Aus diesem Grund statte das Land Hessen Schulen in herausfordernden Lagen seit Jahren mit zusätzlichen Lehrkräften und Sozialpädagogen aus.

Ich freue mich sehr, dass wir uns nun im Kreis der Kultusministerkonferenz gemeinsam mit dem Bund darauf verständigt haben, 200 Pilotschulen noch einmal besonders in ihrer wichtigen Arbeit zu fördern.“ – Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Im Rahmen des Programms Schule macht stark investierten die Länder jetzt und in den kommenden fünf Jahren insgesamt 125 Millionen Euro, damit Schulen in sozial herausfordernden Lagen ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag noch besser erfüllen können.

„Bei ‚Schule macht stark‘ geht es uns darum, Erfahrungen aus der Vergangenheit zu bündeln und systematisch weiterzuentwickeln, damit unsere Schüler ihre Potenziale in Zukunft besser entfalten können.“Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

In Hessen starten noch in diesem Monat 14 Schulen und ein Schulverbund in die Vorbereitungs- und Planungsphase. Jede Schule erhält rund 10000 Euro pro Jahr. Beworben hatten sich Grund-, Mittelstufen- und Förderschulen sowie integrierte und kooperative Gesamtschulen aus ganz Hessen. Die fünfjährige erste Phase des Programms dient der Entwicklung von Strategien und Konzepten für die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der Vernetzung der Schulen untereinander und mit ihrem Umfeld.

„Ich erhoffe mir wichtige Erkenntnisse von der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und danke schon jetzt allen Schulen für ihre Teilnahme.“Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Begleitet werden sie dabei von externen Programmbegleitern und einem Forschungsverbund, die gemeinsam mit den Schulen die bestehenden Konzepte analysieren, zusammenführen und anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickeln. Die zweite Phase ab 2026 dient der Übertragung erfolgreicher Strategien und Konzepte auf weitere Schulen.

Teilnehmenden hessischen Schulen

Ketteler-Francke-Schule Bad Homburg
Schule am Mainbogen Frankfurt
Ernst-Reuter-Schule II Frankfurt
Georg-Büchner-Schule Gießen
Alexander-von-Humboldt-Schule Gießen
Schule an der Mümling Höchst (Odenwald)
Ernst-Göbel-Schule Höchst (Odenwald)
Brüder-Grimm-Schule Hofgeismar
Georg-August-Zinn-Schule Kassel
Grundschule II Stadtallendorf
Grundschule Zeppelinheim Neu-Isenburg
Hans-Christian-Andersen-Schule Neu-Isenburg
Erich-Kästner-Schule Oberursel
Martin-Niemöller-Schule Riedstadt
Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule Wiesbaden

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Die offizielle internetseite des Hessischen Kultusministeriums finden Sie unter kultusministerium.hessen.de.

 

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