Response bringt junge Klangideen auf die Bühne: Im Staatstheater Wiesbaden zeigen Schüler ihre musikalischen Antworten auf zeitgenössische Werke.
Manchmal beginnt Musik nicht mit einer Note, sondern mit einer Frage. Was passiert, wenn junge Menschen hören, reagieren, widersprechen – und daraus eigene Klänge formen? Genau das zeigt das Projekt Response am Staatstheater Wiesbaden. Und zwar nicht leise.
Konzerttermine
Freitag, 24. April 2026 – 14.00 Uhr, Kleines Haus
Evangelische Schule Erfurt, Grundschule Eichwäldchen, Herkulesschule Kassel 4a, Herkulesschule Kassel 4b, Heinrich-Grupe-Schule Kassel
Freitag, 24. April 2026 – 18.00 Uhr, Kleines Haus
Schiller-Gymnasium Weimar, Brüder-Grimm-Schule Wiesbaden, Oranienschule Wiesbaden, VIDEO: Freie Waldorfschule, Viktoriaschule Darmstadt
Samstag, 25. April 2026 – 12.30 Uhr
Degerfeldschule Butzbach, Grundschule Lindheim, Eichendorffschule Offenbach, Video: Humboldt Gymnasium Weimar, Frauenhofschule Niederrad Frankfurt
Konzert 4: Samstag, 25. Juni 2026 – 17.00 Uhr
Grundschule Stierstadt, Georg-Büchner-Schule Frankfurt, Gymnasium Römerhof, Lessing-Gymnasium Lampertheim, Alexander-von-Humboldt-Schule Viernheim
Seit Jahrzehnten bringt Response Klassenzimmer und Gegenwartsmusik zusammen. Diesmal gehen die Beteiligten einen Schritt weiter: Sie verlassen die Schule, betreten die große Bühne – und spielen dort, wo sonst Profis auftreten. Am 24. und 25. April wird das Kleine Haus zum Resonanzraum für Ideen, Experimente und mutige Töne.
Vier Konzerte, vier Gelegenheiten, genau hinzuhören. Und vielleicht auch zu staunen.
„ZeitGeräusch“ – und plötzlich klingt alles anders
Das Motto klingt sperrig, entfaltet aber schnell Wirkung: ZeitGeräusch. Die Schüler haben sich daran abgearbeitet, haben ausprobiert, verworfen, neu begonnen. Sie haben Stimmen erhoben, Instrumente befragt und Klänge zerlegt.
Ausgangspunkt war ein Werk von Ulrich Alexander Kreppein. Doch geblieben ist nicht das Original – sondern das, was daraus entstanden ist: persönliche Antworten. Mal leise tastend, mal überraschend laut.
Keine Angst vor schrägen Tönen
Hier darf etwas schief klingen. Hier darf etwas entstehen, das nicht sofort gefällig wirkt. Genau darin liegt der Reiz. Die jungen Musikerinnen und Musiker hören nicht nur zu – sie greifen ein, sie verändern, sie setzen eigene Zeichen. Und das Publikum? Hört anders. Offener. Vielleicht auch neugieriger als sonst.
Eine Bühne für die nächste Generation
Für die Theaterleitung ist das kein Nebenprojekt. Es ist Haltung. Wer jungen Stimmen Raum gibt, verändert nicht nur den Klang eines Hauses, sondern auch seinen Blick in die Zukunft.
Oder anders gesagt: Hier probt nicht nur der Nachwuchs. Hier probt eine Idee von Kultur, die einlädt, statt auszuschließen.
Symbolfoto ©2026 KI-generiert
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