Panagiota Petridou fragt „Was letzte Preis?“ und verbindet Comedy, Familienalltag, Selbstständigkeit und Mutterschaft auf der Bühne erzählt offen alles
Wer Panagiota Petridou kennt, weiß: Diese Frau spricht nicht leise. Sie verhandelt, lacht, feuert Pointen ab – und jetzt zerlegt sie im Theater im Pariser Hof auch noch den ganz normalen Wahnsinn zwischen Wickeltisch, Fernsehkamera und Selbstständigkeit.
Theater im Pariser Hof, kurz gefasst
Kabarett – Was letzte Preis
Eintritt: 34,00 Euro
Wann: Samstag, 23. Mai 2026, 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
Wo: Theater im Pariser Hof, Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden
Mit ihrem neuen Programm „Was letzte Preis?“ kehrt die wohl bekannteste Autoverkäuferin Deutschlands auf die Bühne zurück. Diesmal verkauft sie allerdings keine Gebrauchtwagen. Sie rechnet mit dem Alltag ab – laut, herzlich und gnadenlos ehrlich.
Zwischen Milchstau und Menschenkenntnis
Nach dem Erfolg von „Wer bremst, verliert!“ erzählt Petridou nun von einem Leben, das ständig Vollgas fährt. Mit 42 Mutter werden, gleichzeitig drehen, arbeiten, organisieren, funktionieren? Daraus macht sie keinen Ratgeberabend. Sie macht Comedy daraus.
Und genau darin liegt die Stärke des Abends: Petridou spielt keine Kunstfigur. Sie erzählt von griechischen Familienessen, übergriffigen Fragen, Schlafmangel und dem absurden Versuch, Beruf und Privatleben gleichzeitig zu gewinnen. Mal brüllt sie sich durch den Familienalltag, mal nimmt sie sich selbst genüsslich auseinander.
Theaterabend mit Tempo
Im Theater im Pariser Hof dürfte es deshalb laut werden. Sehr laut sogar. Denn Petridou beherrscht jene seltene Kunst, aus Chaos Unterhaltung zu formen. Wer kommt, braucht weder Führerschein noch Kinder – nur Lust auf einen Abend voller Tempo, Selbstironie und überraschend ehrlicher Geschichten.
Bild – Panagiota Petridou ©2026 TiP – Veranstalter
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