Elf neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Integrationsprojektes „Neue Wege in den Beruf“ wurden am Mittwoch, 11. September, im Rathaus von Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel begrüßt.

Seit zwölf Jahren kümmert sich Wiesbaden mit großem Engagement darum, Menschen mit Behinderung für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren und bei der Suche nach einem geeigneten Folgearbeitsplatz zu unterstützen. So auch in diesem Jahr: Das Projekt Neue Wege in den Beruf geht in die 13. Runde.

„Unser Ziel ist es, dass Sie noch während oder nach den zwei Jahren der Projektlaufzeit eine langfristige und sozialversicherungspflichtige Stelle im ersten Arbeitsmarkt erhalten.

Bürgermeister Dr. Oliver Franz

In den kommenden zwei Jahren erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich im Kulturamt über das Tiefbauamt bis hin zum Sportamt in unterschiedlichen Ämtern der Stadt zu bewähren und weiterzubilden. Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz begrüßte die neuen Mitarbeiter und ihre Vorgesetzten und betonte dabei das wichtige langfristige Ziel der Vermittlung in ein passendes Arbeitsverhältnis.

Darüber hinaus ist Wiesbaden wichtig, mit dem Projekt Wiesbadener Arbeitgeber auf die Potenziale von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen.“ 

Bürgermeister Dr. Oliver Franz

Begleitet durch die Gesellschaft für Integrationsfachdienste (GID) und die Schwerbehindertenvertretung erhielten bislang 152 Personen, die aktuellen Teilnehmer eingerechnet, einen Arbeitsvertrag bei der Stadt im Rahmen des Projektes. Von den 132 Personen der letzten Staffeln, die diese Zeit bereits beendet haben, haben 64 Personen eine neue Stelle in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst einige auch bei der Stadtverwaltung selbst gefunden. Seinen besonderen Dank sprach Franz allen Beteiligten aus – der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der GID, dem Personalbereich, der Schwerbehindertenvertretung und nicht zuletzt den Vorgesetzten und Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung

„Eine Vermittlungsquote von fast 50 Prozent – das ist ein Ergebnis, auf das wir alle stolz sein dürfen.“

Bürgermeister Dr. Oliver Franz

Hintergrund – Ziel des Projektes Neue Wege in den Beruf ist die Qualifizierung der Teilnehmer sowie die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt. Zielgruppe sind Menschen mit Behinderungen aus dem Bereich SGBII (Jobcenter) und SGBIII (Agentur für Arbeit). 
Das Projekt wird von der Beschäftigungsförderung im Referat für Wirtschaft und Beschäftigung gesteuert und in enger Zusammenarbeit mit der Personalverwaltung, dem Jobcenter (Kommunale Arbeitsvermittlung), der Agentur für Arbeit und der Gemeinnützigen GID Wiesbaden-Rheingau-Taunus umgesetzt. Erstmals 2007 gestartet und jährlich neu aufgelegt, werden die Projektteilnehmer in jeweils zwei Jahren für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln in städtischen Ämtern und Einrichtungen berufliche Erfahrungen, werden gleichzeitig qualifiziert und intensiv bei der Suche nach einem geeigneten Folgearbeitsplatz unterstützt. Während der Beschäftigung unterstützt der GID das Projekt durch Betreuung, Qualifizierung und Vermittlungsaktivitäten. (Bild: Wege in den Beruf ©2019 Franziska Kaus)

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Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.wiesbaden.de.

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