„Die Geschichte ist zugänglich, sie ist spannend, trotzdem erfüllt sie gehobene Ansprüche an Erzählstandards und sie überzeugt im Umgang mit ihrem Thema Erinnerung.“ – RBB

Marcia aus Vermont ist eine Weihnachtsgeschichte. Der Klappentext der Novelle beginnt: Stellen wir uns nicht alle manchmal diese Fragen: die nach dem eigenen Leben und der wahren Liebe. Wir warten auf das echte Gefühl. Wir sind allein unterwegs. Wir suchen den Ort unserer Sehnsucht. und so geht es den Figuren von Peter Stamm.

Villa Clementine, kurz gefasst

Dialog und Lesung Marcia aus Vermont
Wann: Freitag, 8. November 2019, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: 8,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro

Karten gibt es bei der Tourist-Information, der TicketBox in der Galeria Kaufhof  sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

Peter Stamm erzählt aus dieser Mitte der Existenz heraus, seine Figuren sind zum Greifen nah. er erfindet für uns einen graden Strich durch die ungefähre Landschaft unseres Lebens, so dass wir die Stille genießen können, die dabei entsteht. Weihnachten ist nur die Zeit, in der wir dafür besonders empfänglich sind.

„Wir denken darüber nach, ob es so, wie es ist, richtig ist, und wir träumen vom Glück.“ – S. Fischer

Wer seine Bücher liest, kann zu sich selbst finden. Und es ist plötzlich Weihnachten. Die Moderation des Abends übernimmt die Leiterin des Literaturhauses, Susanne Lewalter. Das Buch mag zunächst wie eine sanfte Weihnachtserzählung scheinen, dabei sind es vor allem Klarheit und Reduktion, durch die sich der Stil des Schweizer Autors auszeichnet, denn durch ornamentales Beiwerk. So ist auch Marcia aus Vermont eben nicht nur eine Weihnachtsgeschichte, wie es der Untertitel nahelegen mag, sondern eine tiefgründige Studie über das Näherkommen, die Liebe und die stillen Momente des Lebens. Sanft wie Schneeflocken scheinen die Schutzmechanismen der Figuren zu Boden zu fallen und geben nach und nach den Blick auf ihr Innerstes frei.

Zur Person Peter Stamm

Peter Stamm, geboren 1963, ist Autor zahlreicher Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Im Jahr 2004 hatte er die erstmalig stattfindende Poetikdozentur der Stadt Wiesbaden inne. Für sein Werk wurde der Schweizer vielfach ausgezeichnet, so stand er 2013 auf der Shortlist des Booker Prize und war im gleichen Jahr Stadtschreiber in Mainz. Im vergangenen Jahr erhielt er den Schweizer Buchpreis für seinen Roman „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“.

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Die offizielle Internetseite vom Literaturhauscafé finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

Sie möchten keinen Beitrag mehr verpassen und stets aktuell informiert sein? Dann bestellen Sie doch gleich unseren Newsletter oder folgen uns auf Twitter, Instagram und werden Sie Fan von Wiesbaden lebt!