Der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden hat die Ausführungsvorlage für die bauliche Erweiterung der Justus-von-Liebig-Schule in Erbenheim freigegeben.
Mit dem Vorhaben wird die Grundschule dauerhaft auf sechs Züge ausgebaut, um dem wachsenden Bedarf im Stadtteil gerecht zu werden. Nun muss die Vorlage noch den Finanzausschuss passieren, um anschließend durch die Stadtverordnetenversammlung final beschlossen zu werden.
Die Justus-von-Liebig-Schule ist derzeit fünfzügig. Durch die zunehmende Wohnbebauung im Stadtteil – insbesondere im Neubaugebiet Erbenheim-Süd – steigen die Schülerzahlen dauerhaft an. Um die Versorgung zu sichern, werden zusätzliche Klassenräume, Differenzierungsräume sowie Betreuungsräume benötigt.
„Die Justus-von-Liebig-Schule wächst mit ihrem Stadtteil. Mit diesem Anbau schaffen wir nicht nur die Räume, die unsere Kinder brauchen – wir investieren in eine moderne, nachhaltige und zukunftsfähige Schule für Erbenheim, die langfristig geplant und wirtschaftlich verantwortungsvoll ist“, so Schuldezernent Dr. Hendrik Schmehl.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden mehrere Varianten geprüft. In enger Abstimmung mit der Schulleitung fiel die Entscheidung auf einen dauerhaften zweigeschossigen Anbau. Dieser bietet gegenüber einer ursprünglich erwogenen Modulbauweise entscheidende Vorteile: eine bessere funktionale und technische Anbindung an den Bestand sowie langfristige Nutzungssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Im Neubau entstehen auf zwei Geschossen je zwei Klassenräume, ein Differenzierungsraum ein Betreuungsraum sowie Toiletten.
Parallel zum Anbau wird auch die Mensa erweitert: Durch die Nutzung der dritten Essensausgabe, den Ausbau von Sitznischen und den Rückbau einer Glaselementwand werden Platz und die Möglichkeit geschaffen, die höheren Bedarfe an Mahlzeiten aufzufangen. Im Bestand entstehen durch Umstrukturierungen weitere Flächen für den Ganztagsbetrieb.
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