Der Regionalwettbewerb Jugend musiziert bringt in Wiesbaden junge Talente, starke Jurys und beeindruckende Leistungen auf die Bühne.
Mit konzentrierten Blicken, schnellen Fingern und mutigen Stimmen endete am Wochenende ein musikalischer Parcours, der weit über Pflicht und Kür hinausging. Der 63. Regionalwettbewerb Jugend musiziert verwandelte die Wiesbadener Musik- und Kunstschule am 31. Januar und 1. Februar in ein offenes Haus für musikalische Neugier, Disziplin und Spielfreude – und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig Nachwuchskultur klingen kann.
Bühne frei für junge Stimmen und starke Ensembles
116 Kinder und Jugendliche traten an, um ihr Können zu zeigen. Sie spielten Klavier und Harfe, sangen, griffen zur Gitarre in der Kategorie Pop oder musizierten gemeinsam in unterschiedlichen Ensemblewertungen. Kammermusik für Blasinstrumente, offene Formate, gleiche wie gemischte Holzbläser – der Wettbewerb öffnete Räume für Vielfalt und Begegnung. Wer hier spielte, trat nicht gegeneinander an, sondern mit sich selbst – und vor ein kundiges Publikum.
Präzise Ohren, klare Urteile
22 erfahrene Berufsmusiker saßen in den Jurys. Sie hörten genau hin, fragten nach musikalischer Idee, technischer Sicherheit und Ausdruck. Sie bewerteten fair, ermutigten sichtbar und setzten Maßstäbe. Das Ergebnis: 74 erste Preise, 25 zweite und acht dritte. 36 Solistinnen, Solisten und Ensembles erhielten die Weiterleitung zum Landeswettbewerb – ein starkes Signal für die Region.
Regionale Kraft, starke Förderung
Der Regionalwettbewerb vereinte Talente aus Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis, dem Main-Taunus-Kreis und dem Landkreis Groß-Gerau. Möglich machte das auch die verlässliche Unterstützung der Nassauischen Sparkasse als Hauptsponsor. Sie stärkt seit Jahren Strukturen, die junge Menschen wachsen lassen – leise, nachhaltig, wirkungsvoll.
Der Weg geht weiter: Schlitz, München, Regensburg
Vom 11. bis 15. März treffen sich die Weitergeleiteten in der Landesmusikakademie Hessen in Schlitz. Dort messen sie sich mit Teilnehmern aus ganz Hessen. Wer überzeugt, reist weiter zum Bundeswettbewerb nach München und Regensburg. Für viele beginnt hier eine Reise, die prägt – musikalisch und persönlich.
Hinhören lohnt sich: Preisträgerkonzert im Kulturforum
Wer den Nachwuchs live erleben möchte, bekommt dazu Gelegenheit: Am Freitag, 20. Februar, um 16 Uhr und um 19 Uhr erklingt im Kulturforum Wiesbaden eine Auswahl der Preisträger. Der Eintritt ist frei. Die Einladung steht – an alle, die hören wollen, wie Zukunft klingt.
Foto oben © 2025 Oliver Borchert
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