Eingebildet, ausgedacht, erdacht – angenommen, virtuell, trivial, fiktiv, irreal – imaginär. Roman R. Eichhorn eben!

Wiesbadens Stadtrat Helmut Nehrbaß begrüßte am 16. Februar im Kunsthaus Wiesbaden die Besucher der Ausstellung von Roman R. Eichhorn – auf der Vernissage. Ein Künstler, der in Wiesbaden seine Wahlheimat gefunden hat.

Kunsthaus Wiesbaden, kurzgefasst

Ausstellung: „Roman R. Eichhorn, Imaginär. Werke aus fünf Jahrzehnten“
Wann: bis zum 25. März, Führung am 18. März, 11:00 Uhr
Finnissage: Sonntag, 25. März, 11:30 Uhr
Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11:00 bis 17:00 Uhr sowie donnerstags von 11:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Aula, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Einritt: frei

Wie bei der Ausstellungseröffnung führt der Künstler selbst am 18. März durch die Ausstellung – und gibt bereits jetzt einen einen Ausblick auf die Finissage.

Familie, Tradition, Sehnsucht

Das Kunsthaus zeigt eine umfassende Ausstellung seiner Werke, in denen Familie, Tradition, Sehnsucht und Erinnerung genauso ihren Ausdruck finden wie seine alte und neue Heimat. Die oftmals mystisch anmutenden Figuren, Landschaften und Architekturen, denen der Betrachter in Eichhorns Werken begegnet, erzählen oft mit leisem Witz berührende Geschichten und laden ein zu Entdeckungsreisen durch imaginäre Bildwelten.

Rahmenprogramm

Führungen mit Roman R. Eichhorn
Donnertag, 22. Februar, 18 Uhr, und Sonntag, 18. März, 11.30 Uhr
Führungen für Schulklassen: Anmeldung unter bildendekunst@wiesbaden.de

Finissage

Armin Nufer liest aus Eichhorns Werkbiografie „Imagination als Öffnung“.
Sonntag, 25. März, 11.30 Uhr

Zur Person Roman R. Eichhorn

Er stammt aus einer altpreußischen Bauernfamilie und ist Mitglied des International Arts Fund Moscow. Im 19. Jahrhundert wanderten seine Vorfahren in die Ukraine, das damalige Wolhynien aus, wo seine Eltern geboren wurden. Während der Stalinschen Terrorherrschaft wurden 1936 zahlreiche Russlanddeutsche in den Südwesten der UdSSR umgesiedelt. Seit 1991 lebt Eichhorn mit seiner Familie in Deutschland.

Der 1948 in der UdSSR geborene Eichhorn hat an der Kunsthochschule in Moskau studiet und war Meisterschüler an der Staatlichen Kunstakademie Moskau. Seit 1991 lebt und arbeitet er in Wiesbaden. Neben der Malerei widmet er sich unter anderem der Kunsterziehung und arbeitet als Autor. 

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