International tätige Banken brauchen für Dienstleistungen rechtlich selbstständige Tochterbanken mit Sitz in einem EU-Staat. Der Brexit zwingt auch die Aufsichtsbehörde zum Umdenken.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Entscheidung des Bundeskabinetts begrüßt, dass sich Deutschland um den zukünftigen Sitz der Europäischen Bankenaufsicht EBA bewerben will. Die Bundesregierung hält dabei Frankfurt als geeigneten EBA-Standort für möglich.

„Die Hessische Landesregierung hat sich immer für den Standort Frankfurt als Sitz der EBA stark gemacht. Die Mainmetropole ist aufgrund der einmaligen Kombination aus der exzellenten Infrastruktur, den vielen internationalen Banken und Versicherungen sowie der Europäischen Zentralbank EZB und der Versicherungsaufsicht EIOPA das bedeutendste Finanzzentrum in Kontinentaleuropa. – Ministerpräsident Volker Bouffier

Der Hessische Ministerpräsident sieht in der Konzentration von Versicherungs- und Bankwesen in Verbindung mit der exzellenten Verkehrsanbindung bei der Bewerbung der hessischen Finanzmetropole einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Mitbewerbern wie Amsterdam, Paris oder Dublin.

Die EBA ist derzeit in London angesiedelt und wird nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU ihren Sitz in einen anderen EU-Mitgliedsstaat verlegen müssen.

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