Das Netzwerk „Gemeinsam in Wiesbaden“ heißt Geflüchtete willkommen und unterstützt sie, bei der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in Wiesbaden.

Zahlreiche Experten verschiedener Ämter, Kammern, Verbände, Vereine und anderer Organisationen und Einrichtungen aus Wiesbaden und Umgebung machen mit und haben zugesagt. Im Foyer des Rathauses werden sie am 13. Februar Auskünfte geben und Fragen rund um die Themen Ausbildung, Studium und Beruf beantworten.

Gemeinsam in Wiesbaden, kurz gefasst

Netzwerk Infomesse – Tandemprogramme mit Geflüchteten
Wann: Mittwoch, 13. Februar 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: Rathaus, Foyer, Schloßpl. 6, 65183 Wiesbaden (Anfahrt planen!)
Eintritt: frei

Eröffnet wird die Veranstaltung mit einem Grußwort von Stadtrat Christoph Manjura, der sich als zuständiger Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration ganz besonders über diese Veranstaltung freut. Trägt sie doch nicht nur zur Förderung der Zusammenarbeit  zwischen ehrenamtlich Aktiven und hauptamtlichen Akteuren bei. Vor allem bindet sie auch Geflüchtete selbst aktiv mit ein, um eine realistische berufliche Perspektive entwickeln zu können. Und dieser Baustein ist beim Ankommen in der Gesellschaft ein ganz wichtiger und zentraler, betont Christoph Manjura.

„Was geht?“

Die Veranstaltung richtet sich an Geflüchtete, aber auch an Ehrenamtliche und Hauptamtliche, die Geflüchtete begleiten. Je nach bereits erworbenen Sprachkenntnisse, den eigenen Fertigkeiten und den individuellen Zukunftsplänen erhalten Menschen mit Fluchthintergrund hier die Gelegenheit, sich aus erster Hand bei den Vertretern der jeweiligen Organisationen zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, eine bessere und realistische Orientierung für die eigene berufliche Zukunft zu bekommen – eben gemäß dem Veranstaltungstitel: „Was geht?“

Was ist ein Tandem?

Ein Tandem ist eine längerfristig angelegte Begegnung auf Augenhöhe zwischen einem ehrenamtlich Engagierten und einem bzw. auf Wunsch mehreren Geflüchteten. In dieser sogenannten Tandembeziehung erfahren beide Seiten einen Mehrwert im gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsamen Erleben. In Wiesbaden organisieren unterschiedliche Träger die Koordination, Fortbildung und Begleitung solcher Tandems. Die Tandemprogramme haben eine intensive, mittel- bis langfristige Begegnung der Tandempartner zum Ziel. In unterschiedlichen Lebensbereichen gestalten Ehrenamtliche und Geflüchtete ihr Tandem – je nach persönlichem Interesse, individuellem Zeitkontingent und Bedarf auf beiden Seiten

Die Kooperationspartner sind das Freiwilligen-Zentrum Wiesbaden e.V., die Wiesbaden Stiftung, BürgerKolleg der Wiesbaden Stiftung, die Landeshauptstadt Wiesbaden.

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