Einst war das Gebäuder in der Hans-Bredow-Straße 1 die Heimat des des Gerling Konzerns. Heute leben dort syrische und afghanische Familien, etwa 400 Frauen, Männer und Kinder.

Seit Februar 2016 zählt das ehemalige Versicherungsgebäude zu den Gemeinschaftsunterkünften, die die Stadt im Rahmen der Flüchtlingskrise bereit stellt. Für rund 650 Personen ausgelegt, leben aktuell 400 Frauen, Männer und Kinder – und seit Wiesbadens Bürgermeister Arno Goßmann zuletzt vorbeigeschaut hat, sind einige Monate vergangen.

Frauen und Mädchen Begegnungs- und Beratungszentrum e.V.

Seit Januar 2017 führt das Wiesbadener internationales Frauen und Mädchen Begegnungs- und Beratungszentrum e.V. mit Unterstützung des Amtes für Soziale Arbeit in der Gemeinschaftsunterkunft in der Hans-Bredow-Straße integrationsunterstützende Maßnahmen für Eltern durch. Sei es als Ansprechpartner in allen Lebenslagen – zu Themen wie Einkauf, Essen, Kinderbetreuung – in Hinblick auf Familienplanung, Ausbilung und Berufseinstieg – oder einfach um Deutsch, Aussprache und Grammatik zu lernen. Die Angebote werden von den dort lebenden Familien  gut angenommen. Davon überzeugte sich Donnerstagvormittag Wiesbadens Bürgermeister.

„ZusammenSpiel“

Bürgereister Arno Gossmann im Gespräch mit Sharare Hamidi, mit „Freundin und Dolmetscherin“. Vor 17 onaten ist Sharare aus Afghanistan geflüchtet. Bild: Volker Watschounek

Bürgereister Arno Goßmann im Gespräch mit Sharare Hamidi, mit „Freundin und Dolmetscherin“. Vor 17 onaten ist Sharare aus Afghanistan geflüchtet. Bild: Volker Watschounek

Im Fokus stand das Angebot „ZusammenSpiel“, welches sich an Eltern mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren richtet und die bewährte Struktur des klassischen Spielkreises aufgreift. Eltern und Kinder singen, spielen, basteln und frühstücken gemeinsam. Sie besprechen wichtige Themen in Bezug auf Erziehung, Versorgung und Förderung ihrer Kinder und erhalten Impulse für die Freizeitgestaltung mit ihren Kindern. Mittendrinn am 18. Mai, Arno Goßmann.

Interessiert, offenes Ohr

In Einzel- und in Gruppengesprächen zeigte er sich interessiert an den Darstellungen der Frauen und bewies ein offenes Ohr hinsichtlich deren Schwierigkeiten in der Gemeinschaftsunterkunft: zu Themen wie „beengte Wohnverhältnisse“, „Kinderaufsicht“ und „Kinderbetreuung“ – aber auch zu Herkunft und Bildung.

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