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Autowäsche, KI-generiert.

Winterspuren am Lack: Wann die Autowäsche hilft – und wann nicht

Matsch, Salz und Schneereste setzen Autos im Winter zu. Autowäsche hilft – wenn sie richtig erfolgt. Worauf Autofahrer achten, wann Frost zur Grenze wird und wie Pflege den Lack schützt, zeigt ein sachlicher Blick auf winterliche Fahrzeugpflege.

Volker Watschounek 3 Stunden vor 0

Autowäsche bleibt auch im Winter sinnvoll. Entscheidend sind Temperatur, Vorbereitung und die richtige Pflege gegen Salz und Matsch.

Altes Laub klebt an den Radkästen, Matsch spritzt bis an die Türen, feine Schneereste setzen sich in jeder Kante fest. Der Winter hinterlässt sichtbare Spuren an vielen Fahrzeugen. Kaum rollt das Auto über nasse Straßen, sammelt sich neuer Dreck am Lack und unter dem Wagen. Eine Autowäsche schafft Abhilfe – auch in der kalten Jahreszeit. Entscheidend bleibt, wie und wann sie erfolgt.

Wie oft ist genug?

Wie häufig ein Fahrzeug in die Waschanlage fährt, hängt vom persönlichen Sauberkeitsempfinden ab. Grundsätzlich lässt sich ein Auto im Winter genauso oft waschen wie im Sommer. Weil Regen, Schnee und Spritzwasser jedoch schneller neue Verschmutzungen verursachen, greifen viele Autofahrer sogar häufiger zur Wäsche. Sauberkeit ist dabei kein Luxus, sondern Teil der Pflege.

Wenn Frost Grenzen setzt

Bei extremen Minustemperaturen endet die Routine. Sinkt das Thermometer unter minus zehn Grad Celsius, raten Experten von der Waschanlage ab. Große Temperaturunterschiede belasten Lack sowie Gummi- und Kunststoffteile. Trifft warmes Wasser auf eiskalte Oberflächen, gerät das Material unter Stress. Liegen die Temperaturen knapp unter null, trocknen Autofahrer nach der Wäsche die Türdichtungen sorgfältig, damit sie nicht anfrieren. Vor der Einfahrt gilt außerdem: Schnee- und Eisreste vollständig entfernen. Andernfalls wirken sie in den Bürsten wie Schmirgelpapier.

Welches Programm reicht aus?

Ein solides Grundprogramm reinigt das Fahrzeug in der Regel zuverlässig. Wer zusätzlichen Glanz oder länger anhaltenden Schutz wünscht, entscheidet sich für ein Premiumprogramm. Wichtig bleibt vor allem die Vorwäsche. Sie löst grobe Verschmutzungen und verhindert, dass harte Partikel über den Lack gezogen werden.

Streusalz – Risiko mit Einschränkungen

Moderne Fahrzeuge sind besser geschützt als ihr Ruf vermuten lässt. Intakte Lackflächen und gut gesicherte Unterbauten kommen mit Streusalz meist problemlos zurecht. Verzinkte Bleche, Hohlraumversiegelungen und Unterbodenschutz mindern Korrosionsrisiken deutlich. Kritisch wird Salz dort, wo der Lack bereits beschädigt ist. Kratzer und Abplatzungen bieten Angriffsflächen. Deshalb lohnt es sich, Lack und Unterboden regelmäßig zu kontrollieren – besonders vor und nach der Wintersaison.

Nach der Wäsche genau hinschauen

Autofahrer beachten die Hinweise der Waschanlagenbetreiber. Entsteht dennoch ein Schaden, prüfen sie das Fahrzeug direkt nach der Wäsche, melden Auffälligkeiten sofort und lassen sie dokumentieren. Das schafft Klarheit – und verhindert späteren Ärger.

Symbolbild – Autowäsche ©20236 KI-generiert

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Weitere Informationen: Sicher unterwegs bei Eis und Schnee.

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