Das Bündnis 90/Die Grünen haben die Sommerpause für einen Zukunftswerkraum genutzt und Ideen für ein Wiesbaden 203x gesammelt. Letzte Station: Wirtschaft.

In den vergangenen Wochen haben Die GRÜNEN Wiesbaden das Sommerloch genutzt, und in ihrem virtuellen  Zukunftswerkraum mit Vertretern der Stadtgesellschaft über WIsionen für ein Wiesbaden 2030 diskutierent. In Anlehnung an die aktuelle Situation stand für die Teilnehmer beim letzten Termin der digitalen Veranstaltungsreihe die Frage, wie mit den Folgen der Corona-Pandemie umzugehen ist, im Mittelpunkt. Frei nach dem Motto das positive mitnehmen wurde dabei besonders theamtisiert, welche Chancen hieraus entstehen und wie in Zukunft derartige Krisensituationen besser überstanden werden können. 

„Die Stadt Wiesbaden muss massiv in Klimaschutz und Klima-Anpassungsmaßnahmen, sowie krisenfeste Einrichtungen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens investieren.“ – Werner Hillebrand, Koordinator der Konzeptgruppe Stadtwirtschaft

„Ein ausgeglichener Haushalt wird aufgrund der Corona-Krise kurzfristig nicht möglich sein. Dennoch muss die Finanzlage der Stadt im Interesse kommender Generationen langfristig stabil bleiben. Bei den notwendigen Ausgaben sprechen wir uns daher für eine klare Priorisierung aus. Investitionen müssen der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit dienen“, skizziert Werner Hillebrand, Koordinator der Konzeptgruppe Stadtwirtschaft die Leitlinien einer Grünen Haushaltspolitik. Daneben wollen die Grünen einen geschlechtergerechten und für alle Bürger transparenten Haushalt. 

„Gefördert werden sollen auch Leuchtturmprojekte und Initiativen im energetischen und klimaresilienten Bauen und Sanieren, in nachhaltiger Manufaktur, Dienstleistung und Produktion.“ – Bettina Gies, Koordinatorin der Konzeptgruppe

Wirtschaftspolitisch wurde ebenso über die Folgen der Corona-Pandemie diskutiert, jedoch auch über die Chancen eines grundsätzlichen Richtungswechsels, der sich hieraus ergeben könnte. Wir wollen die städtischen Systeme, Strukturen und Wirtschaftsförderung zu einem zukunftsfähigen, ökologisch, sozial und ökonomisch so nachhaltigen wie tragfähigen Gemeinwesen umbauen, erläutert die Koordinatorin der Konzeptgruppe Bettina Gies den Ansatz. Gefördert werden sollen demnach vor allem nachhaltige Firmen, Genossenschaften und Pilotprojekte mit Schwerpunkt auf lokalen Kleinen und Mittleren Unternehmen.

„Es muss auch in die mobile Infrastruktur investiert werden – und ein flächendeckendes kostenloses WLAN-Netz in der Innenstadt und im ÖPNV geschaffen werden.“

Um den Standort Wiesbaden für Unternehmen, aber auch für Bürger attraktiv zu gestalten, sollen das Breitband- und Mobilfunknetz leistungsstark ausgebaut werden. Auch ein flächendeckendes kostenloses WLAN-Netz soll in der Innenstadt und im ÖPNV geschaffen werden. Aus den Erfahrungen mit Corona wollen die Grünen Konsequenzen ziehen und Schulen unterstützen sowie mobile Arbeitsmöglichkeiten im gesamten Stadtgebiet ermöglichen. Die Landeshauptstadt soll eine Digitalisierungsstrategie erhalten, in dessen Rahmen Green IT umgesetzt wird, womit Rechenzentren CO2-neutral agieren und der Stromverbrauch optimiert wird. Auch sollen Dienstleistungen der Ämter rund um die Uhr über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Diese Dienstleistungen sollen benutzerfreundlich und barrierefrei zu nutzen sein. (Foto: ©2020 Pixabay eko pramono auf Pixabay)

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Die offizielle Internetseite der Partei zur Zukunftswerkstatt  finden Sie unter gruene-wiesbaden.de.

 

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