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Trinkwasser aus dem Hahn abkochen!

Wiesbaden: Trinkwasser muss abgekocht werden

Wiesbaden ordnet Abkochpflicht für Leitungswasser an – ausgenommen Amöneburg, Kastel und Kostheim. Wasser zum Trinken, Kochen und Zähneputzen muss abgekocht werden. Duschen, Händewaschen und Toilettenspülung bleiben unproblematisch. Die Freigabe erfolgt erst nach drei negativen Proben.

Volker Watschounek 1 Monat vor 0

Leitungswasser nur noch abgekocht verwenden – Amöneburg, Kastel und Kostheim ausgenommen. Drei negative Proben sind Voraussetzung für die Freigabe.

Die Stadt Wiesbaden warnte am Freitag: Leitungswasser muss vorerst abgekocht werden. Ausgenommen sind die Stadtteile Amöneburg, Kastel und Kostheim – dort kann Wasser weiterhin normal genutzt werden. Das Gesundheitsamt verhängte eine Verfügung zur Vorsorge. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verbreitete die Meldung über das Warnsystem NINA.

Leitungswasser richtig verwenden

Leitungswasser in Wiesbaden darf bis auf Weiteres nur abgekocht verwendet werden. Das gilt (1) zum Trinken, (2) zur Zubereitung von Speisen und Getränken, (3) zur Wundreinigung sowie (4) zum Zähneputzen.

Das Wasser sollte einmal sprudelnd aufgekocht und anschließend mindestens 10 Minuten abgekühlt werden. Aus praktischen Gründen empfiehlt sich die Verwendung eines Wasserkochers.

Wer Wasser trinken, Essen zubereiten oder Wunden reinigen möchte, muss ab sofort handeln. Die Stadt ruft auf, Wasser einmal sprudelnd aufzukochen und anschließend mindestens zehn Minuten abkühlen zu lassen. Ein Wasserkocher erleichtert die tägliche Routine. Duschen, Händewaschen oder die Toilettenspülung sind weiterhin ohne Einschränkung möglich.

Hintergrund der Verfügung

Die ESWE Versorgungs AG berichtete, dass bei einer routinemäßigen Untersuchung an einer Netzmessstelle in der Wiesbadener Innenstadt eine „bakteriologische Verunreinigung“ festgestellt wurde. Proben aus unmittelbarer Umgebung blieben unauffällig, dennoch ordnete das Gesundheitsamt die Maßnahme vorsorglich an.

Proben und Zusammenarbeit

Die Wasserversorgungsbetriebe der Stadt, das Gesundheitsamt und der Wasser-Vorlieferant Hessenwasser arbeiten eng zusammen, um Umfang und Ursache der Verunreinigung schnellstmöglich zu klären. Aktuell und in den kommenden Tagen werden weitere Proben im Verteilnetz entnommen. Das Abkochgebot gilt, bis drei negative Befunde vorliegen – erst dann kann das Wasser wieder uneingeschränkt freigegeben werden.

Foto – Wasser abkochen © 2025 AI / Wiesbaden lebt!

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Wasserverschmutzung, so ein Dreck. Ein Artikel der Heinrich Böll Stiftung.

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