Wöchentliche Treffen der Selbsthilfegruppe erleichtern Austausch, Hilfe und Vernetzung für Betroffene bipolarer Störung.
Die erst im August gegründete Selbsthilfegruppe für Menschen mit bipolarer affektiven Störung in Wiesbaden ändert ihren bisherigen Rhythmus. Bisher alle zwei Wochen donnerstags, stehen die Treffen nun wöchentlich freitags von 15 bis 17 Uhr im Foyer des Gesundheitsamtes an der Konradinerallee 11 auf dem Plan.
Austausch als Schlüssel
Betroffene berichten von Höhen und Tiefen, Strategien zur Selbstorganisation und dem alltäglichen Umgang mit Stimmungsschwankungen. Hier treffen Menschen aufeinander, die verstehen, wovon der andere spricht. Die Gruppe fördert so nicht nur den Erfahrungsaustausch, sondern stärkt auch die Lebensqualität ihrer Mitglieder.
Unterstützung leicht gemacht
Wer Interesse hat, kann sich über bipolar-selbsthilfegruppe@web.de informieren. Die Wiesbadener Selbsthilfekontaktstelle im Gesundheitsamt unterstützt die rund hundert Selbsthilfegruppen der Stadt, vermittelt Kontakte und gibt Hilfestellungen. Wer sich unsicher ist, welche Gruppe passt, kann dort telefonisch unter (0611) 313777 oder (0611) 317629 nachfragen.
Warum regelmäßige Treffen wichtig sind
wöchentliche Treffen ermöglichen eine kontinuierliche Begleitung und stärken die soziale Vernetzung. Humorvoll betrachtet: Wer regelmäßig kommt, kennt nicht nur seine Stimmungsschwankungen besser, sondern auch die Witze über die kleinen Alltagsabenteuer einer bipolaren Erkrankung.
Lebensqualität im Fokus
Die Gruppe zeigt, dass es nicht nur um Krankheit geht, sondern um gelebte Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und praktische Tipps für den Alltag. Wer teilnimmt, findet nicht nur Gesprächspartner, sondern auch motivierende Impulse für ein stabileres Leben.
Symbolfoto ©2025 Pixabay
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