Die ersten Schulen werden des Coronaviorus wegen bereits geschlossen. Wichtige Stunden im Lehrplan gehen verloren. Ein probates Mittel könnten Videokonferenzen sein. Da muss nur auf beiden Seiten die Infrastruktur stimmen.

In manchen Schulen sind Videokonferenzen nichts neues. Dienten sie bisher in erster Linie dazu, internationale Kontakte zu anderen Schulen aufzubauen, einen Schüleraustausch vorzubereiten oder den Kontakt nach dem Schüleraustausch zu halten, könnten Sie jetzt zum Unterricht eingesetzt werden, um  Unterrichtsausfälle zu vermeiden. Der US-Tech-Riese Google hilft hier weiter. Er bietet seine Videokonferenz-Tools für Abonnenten der Software-Reihe G Suite gratis an. Damit sollen Nutzer größere Versammlungen von Menschen meiden können und sich damit vor dem Coronavirus schützen. Vor allem Schulen in stark betroffenen Gebieten können davon profitieren und den Unterricht trotz Quarantäne weiterführen.

„Videokonferenzen sind ein hilfreiches und punktuelles Tool, um den Unterricht auch im Notfall weiterführen zu können. Aber Lehrkräfte müssen zuvor gut überlegen, wie sie es einsetzen. Es ist deutlich schwieriger, die Aufmerksamkeit der Kinder zu gewinnen, wenn sie zuhause sind. Deswegen muss vorher ein didaktisches Konzept bestehen, jeder Schüler sollte bei jeder Konferenz eine Aufgabe haben.“ – Barbara Buchegger, Medienpädagogin bei Saferinternet

Mit den erweiterten Tools von Google sind lauf dem Tach-Unternehmen Videokonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern möglich. Darüber hinaus ist es möglich, Livestreams mit bis zu 100.000 Zuschauern zu veranstalten. Verpasst ein Schüler oder Kollege den Live-Stream, kein Problem. Alle Unterrichtseinheiten, Konferenzen – Se3ndungen – lassen sich einfach aufzeichnen und über die Cloud von Google individuell abrufen. Abonnenten der G Suite erhalten diese Tools bis mindestens Anfang Juli 2020 kostenlos zum Download.

„Wir wollen Schülern die Möglichkeit bieten, außerhalb der Schule zu lernen. Und weil Unternehmen ihre Home-Office-Regeln und Reisepläne als Antwort auf das Coronavirus verändern, wollen wir allen global verteilten Teams helfen, verlässlich Meetings von Angesicht zu Angesicht zu halten.“ – Google

Damit Schüler wegen eventueller Schulschließungen den Anschluss an den Lehrstoff nicht verlieren, sollte die Verantwortlichen enrtsthaft über die Möglichkeit des Unterrichts per Videokonferenz nachdenken. Wiesbadens Gerhart-Hauptmann-Schule sammelt auf diesem Gebiet bereits seit 2018 Erfahrungen. Bild: Flickr | Markus Lütckemeyer | CC BY 2.0

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Die offizielle Internetseite des Hessischen Kultusministeriums finden Sie unter kultusministerium.hessen.de.

 

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