Zwei Jahre ist es her, da hat die Stadt das Projekt der Helling-Höfe vorgestellt. Der Flächennutzungsplan wurde inzwischen angepasst: Der Bebauungsplans wird zur Einsicht ausgelegt.

Im Westen von Maiz-Kastel entsteht mit den Helling-Höfen ein neues Nahversorgungszentrum mit Einzelhandels- und kleinflächigen Gewerbenutzungen im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den Obergeschossen des Gebäudekomplexes – und die Planungsphase ist weitgehend abgeschlossen. Im nächsten Schritt geht es darum das Projekt vorzustellen und Wiesbadener dafür zu gewinnen. Der Entwurf des Bebauungsplans für den Planbereich liegt ab dem 23. November für vier Wochen öffentlich aus – und kann im Verwaltungsgebäude des Dezernates für Stadtentwicklung und Bau, im Gustav-Stresemann-Ring 15, eingesehen werden. Das Verwaltungsgebäude ist montags, dienstags und donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr, mittwochs von 8:00 bis 18:00 Uhr sowie freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

Erst klingeln, dann informieren

Anregungen und Stellungnahmen zu der Planung können ebenfalls abgegeben werden. Es ist zu beachten, dass der Publikumsverkehr im Verwaltungsgebäude Gustav-Stresemann-Ring 15 auf Grund der besonderen Umstände durch Covid-19 gegenwärtig eingeschränkt ist; daher muss am Haupteingang für den Einlass geklingelt werden, um in den Raum für öffentliche Auslegungen zu gelangen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Bei Beratungs- oder Erläuterungsbedarf wird jedoch darum gebeten, über die E-Mail-Adresse staedtebau@wiesbaden.de oder telefonisch über (0611) 316471 einen Termin zu vereinbaren.
Die Unterlagen zu dieser Bauleitplanung werdeb auch im Internet während der Auslegungsfrist zur Ansicht zur Verfügung gestellt. Dort haben Wiesbadener dann die Möglichkeit, gleich ihre Stellungnahme online abzugeben.

Zurück zu den Anfängen

Im Jahr 2018 wurde für den Bereich um die Wiesbadener Straße in Kastel unter Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit ein Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept aufgestellt und beschlossen. Für den darin aufgezeigten städtebaulichen Umbauprozess des Kasteler Westens zu einem gemischten Quartier mit Wohnen, Arbeiten und Nahversorgung sowie einem eigenständigen Profil kann der unmittelbar am Rheinufer gelegene, rund 1,7 Hektar große Planbereich „Helling-Höfe“ eine impulsgebende Rolle übernehmen. (Wir berichteten.)

177 Wohneinheiten

Das Konzept sieht für das Nahversorgungszentrum einen Lebensmittelmarkt, eine Drogerie und weitere kleinteilige Einzelhandelsbetriebe sowie Komplementärnutzungen als Ergänzung der Grundversorgung – etwa eine Bäckerei, Florist, Apotheke und/oder Gastronomie vor. Als neues Nahversorgungszentrum eignet sich die Lage besonders durch die räumliche Nähe zu den weiteren Entwicklungsflächen in Kastel, die im Rahmen des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzepts herausgearbeitet wurden. Neben der Versorgung des Stadtteils soll das Projekt Helling-Höfe auch einen Beitrag zum Wohnungsangebot in Kastel leisten. 177 Wohneinheiten sind geplant, davon 22 Prozent gefördert, die in einem straßenbegleitenden Riegel zur Wiesbadener Straße und in sechs Mehrfamilienhäusern auf der dem Rheinufer zugewandten Seite untergebracht werden. Die erforderlichen 206 Stellplätze werden in einer Tiefgarage auf dem Grundstück realisiert.

Grün-und Freiflächen

Die Freiflächen zwischen den Punkthäusern sollen intensiv begrünt werden. Die Gestaltung der terrassierten Außenbereiche auf der Südseite Richtung Rhein ergibt eine optisch zusammenhängende Freifläche, die mit der bestehenden öffentlichen Grünfläche am Rhein verzahnt werden kann. An der Nordseite soll über eine öffentliche Zuwegung die Durchlässigkeit zum Rheinufer verbessert werden.

Foto oben ©20211 LH Wiesbaden

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Mehr Informationen zu den Helling-Höfen finden Sie unter dein.wiesbaden.de.

 

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