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Staatskanzlei Hessen

Antisemitismus – Schändungsaufruf in Buchenwald verurteilt

Der Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker hat die geplante Schändung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald als antisemitische Aktion klar verurteilt und zu gesellschaftlicher Gegenwehr aufgerufen.

Kyra Intelliana 3 Stunden vor 0

„Wenn mit dem Symbol des palästinensischen Terrors zur Schändung der KZ-Gedenkstätte Buchenwald aufgerufen wird, dann ist dies eine abgrundtief menschenverachtende, antisemitische Aktion“, erklärte heute der hessische Antisemitismusbeauftragte, Uwe Becker, mit Blick auf die beabsichtigte Demonstration extremistischer Gruppen am Gedenktag der Befreiung des früheren KZ Buchenwald am 11. April.

„Der israelbezogene Antisemitismus breitet sich immer hemmungsloser in Deutschland aus. Wir erleben einen völligen Dammbruch der Judenfeindlichkeit gerade im linken Spektrum, der nun auch die Erinnerungskultur unseres Landes angreift und die Opfer des Holocaust erneut zu Opfern judenfeindlicher Hass-Propaganda macht. Es braucht jetzt eine breite gesellschaftliche Gegenwehr gegen diese beabsichtigte Schändung unserer Erinnerungskultur. Ich rufe alle gesellschaftlichen Gruppen dazu auf, hier Haltung zu zeigen und dieser judenfeindlichen Aktion entgegenzutreten und sie öffentlich zu verurteilen“, so Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker.

Gleichzeitig erinnerte Uwe Becker an seine Forderung zur gesellschaftlichen Ächtung und zum Verbot der Kufiya, umgangssprachlich als Palästinensertuch bekannt: „Wir sehen, wie sehr die Kufiya immer deutlicher zum Symbol der Judenfeindlichkeit wird. Es ist über seine Bedeutung als ein Zeichen der Solidarität mit Palästinensern hinweg immer öfter ein Symbol des palästinensischen Terrors. Und wer sich damit identifiziert, trägt nicht Anteilnahme, sondern antisemitischen Hass am Hals. Daher müssen wir endlich auch zur gesellschaftlichen Ächtung dieses Tuches des Hasses oder auch zu dessen Verbot kommen“, so Uwe Becker abschließend.

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