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Pohankova punktet, klopft sich auf den Brustkorb ud schreot ihre Emotionen heraus.

WTO: Schweizerin Waltert stolpert über Außenseiterin

Die Wiesbaden Tennis Open nehmen Fahrt auf: Brockmann und Akugue kämpfen sich ins Viertelfinale, während Seidel und Friedsam ausscheiden. Überraschungsspielerin Pohankova begeistert mit Leidenschaft und Kampfgeist – und sorgt für Gesprächsstoff auf der Anlage in Nordenstadt.

Volker Watschounek 4 Stunden vor 0

Wiesbaden Tennis Open: Brockmann und Akugue im Viertelfinale – starke Matches und eine große Überraschung.

Die Wiesbaden Tennis Open (WTO) nehmen Fahrt auf – und die verbliebenen deutschen Spielerinnen habe das Bild des dritten Turniertages mit geprägt. Auf der Anlage in Nordenstadt kämpften sie sich durch intensive Ballwechsel, drehten Spiele und ließen das Publikum mitgehen.

Brockmann und Akugue gehen voran

Allen voran Tessa Brockmann und Noma Noha Akugue. Beide spielten mutig, griffen früh an und setzten ihre Gegnerinnen unter Druck. Brockmann ringt die US-Amerikanerin Lee in drei Sätzen nieder. Sie bleibt ruhig, obwohl das Match mehrfach wankte, und nutzte ihre Chancen konsequent.

Akugue zeigte im deutschen Duell gegen Anna-Lena Friedsam, wie entschlossen sie auftritt. Sie servierte stark, variierte das Tempo und gewann in zwei Sätzen. Damit zieht sie verdient ins Viertelfinale ein.

Seidel und Friedsam scheitern knapp

Für Ella Seidel und Friedsam endet der Tag dagegen früher als erhofft. Seidel lieferte sich ein intensives Achtelfinale, kämpfte über drei Sätze, musste sich am Ende aber geschlagen geben. Sie bleibt dennoch präsent, lief viel und twang ihre Gegnerin zu langen Rallys.

Friedsam dagegen findet gegen Akugue nicht in ihren Rhythmus. Sie versucht, das Spiel zu kontrollieren, verliert aber zu viele Punkte bei eigenem Aufschlag. Die Konsequenz: das Aus im Einzel – trotz eines starken Starts ins Turnier.

Tessa Brockmann auf dem Weg ins Viertelfinale.

Überraschung sorgt für Gesprächsstoff

Für die größte Überraschung sorgt Mia Pohankova. Die junge Polin, in der Weltrangliste weiter hinten auf Rang 371. platziert, spielte sich mit bemerkenswerter Energie durch das Feld. Erst schlug sie in der ersten Runde Monika Barthel, dann warf sie auch Simone Waltert aus dem Turnier.

Dabei fiel vor allem ihre Körpersprache auf: Pohankova sprach laut mit sich, feuerte sich stets an, kämpfte um jeden Punkt. Das Publikum hörte jedes Wort – und spürt ihren Willen, den sie auch immer wieder über Court brüllte. Sie lief, rutschte, schlug zurück. Bis zum letzten Ballwechsel.

Turnier nimmt Tempo auf

Der dritte Tag zeigt, wie eng das Feld bei den WTO ist. Viele Matches drehen sich mehrfach, Aufschlagspiele kippen schnell. Wer hier gewinnen will, muss konstant bleiben – und genau das gelingt Brockmann und Akugue.

Für Wiesbaden bedeutet das: Spannung bleibt garantiert. Die verbleibenden zwei deutschen Spielerinnen haben sich in Stellung gebracht – und wollen jetzt mehr als nur Achtungserfolge.

Spielerin 1 Spielerin 2 Ergebnis Runde
🌍 Andreeva E. 🇧🇪 Vandromme J. 1:2 (6:1, 4:6, 0:2 Aufg.) Achtelfinale
🇩🇪 Noha Akugue N. 🇩🇪 Friedsam A.-L. 2:0 (6:3, 6:2) Achtelfinale
🇮🇹 Bronzetti L. 🇬🇧 Jones F. 1:2 (2:6, 6:4, 4:6) Achtelfinale
🇧🇬 Yaneva E. 🇱🇻 Semenistaja D. 0:2 (5:7, 4:6) Achtelfinale
🇩🇪 Seidel E. 🇩🇪 Noha Akugue N. 1:2 (7:6, 3:6, 4:6) 1/16 Finale
🇦🇲 Avanesyan E. 🇦🇹 Kraus S. W.O. Achtelfinale
🇦🇹 Grabher J. 🌍 Gasanova A. 2:1 (6:3, 1:6, 6:2) Achtelfinale
🇸🇰 Pohankova M. 🇨🇭 Waltert S. 2:1 (3:6, 7:6, 6:1) Achtelfinale
🇩🇪 Brockmann T. 🇺🇸 Lee C. Y. 2:1 (7:6, 4:6, 6:3) Achtelfinale

Symbolbild ©2026 Volker Watschounek

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Die Internetseite der Wiesbaden Tennis Open finden Sie unter www.wiesbaden-tennis-open.de.

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