Menü

kalender

Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Partner

Partner

/* */
Gemeinsam stark: 438 Spender ermöglichen Hilfe von Wiesbaden bis nach Afrika und Asien.

Zehn-Prozent-Aktion: Viele kleine Beiträge, große Wirkung

178.000 Euro, 438 Spender, vier Projekte weltweit: Die Zehn-Prozent-Aktion zeigt, wie gemeinsames Geben konkret hilft. Vom Klassenzimmer in Wiesbaden bis zur Klinik in Ghana. Der Dankgottesdienst am 26. April würdigt Engagement – und eröffnet zugleich die nächste Spendenrunde.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Fast 178.000 Euro gesammelt: Die Zehn-Prozent-Aktion hilft lokal und weltweit. Der Dankgottesdienst am 26. April setzt ein Zeichen für Engagement.

Es ist eine Zahl, die sich sehen lassen kann – und eine Geschichte, die dahinter trägt: 177.866,52 Euro. So viel haben 438 Menschen bis Ende März für die Zehn-Prozent-Aktion gespendet. Das Ziel ist erreicht, die Hilfe kommt an. Und sie kommt dort an, wo sie gebraucht wird – lokal wie global.

Hintergrund Zehn-Prozent-Aktion

Hintergrund Zehn-Prozent-Aktion:

Die Zehn-Prozent-Aktion, die es mittlerweile seit mehr als 50 Jahren gibt, basiert auf der biblischen Weisung Gottes, den „zehnten Teil“ dessen, was man besitzt, den Armen zu geben. Träger der Zehn-Prozent-Aktion ist das Evangelische Dekanat Wiesbaden. Jedes Jahr stellt ein anonymer Kaufmann für die Aktion zehn Prozent seines Einkommens zur Verfügung, um Menschen in Not zu helfen. Die Summe wird nur freigegeben, wenn sich weitere Menschen finden, die ebenfalls bereit sind zehn Prozent ihres Einkommens, ihrer Rente oder ihres Weihnachts- oder Taschengeldes zu spenden

Die Idee ist so schlicht wie kraftvoll: Viele geben ein bisschen, gemeinsam entsteht viel. In Wiesbaden profitieren davon die „Schulpaten“, die Kinder im Alltag begleiten und Bildungschancen verbessern. Gleichzeitig reicht die Unterstützung weit über die Stadtgrenzen hinaus.

In Malawi helfen die Mittel jungen Menschen, Obst und Gemüse anzubauen – nicht als Projekt für den Moment, sondern als Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben. In Nordghana entsteht mit Unterstützung von Missio eine Mütterklinik. Ein Gebäude, das mehr ist als Beton: ein Ort, der Leben schützt. Und in Bangladesch erreichen die Spenden Rohingya-Flüchtlinge, die vor Gewalt geflohen sind und nun im größten Flüchtlingslager der Welt leben.

Ein anonymer Impulsgeber

Einen besonderen Anteil hat ein Unbekannter mit großem Herzen: Mister Zehnprozent. Er steuert erneut 20.000 Euro bei – unter der Bedingung, dass sich genügend Menschen beteiligen. Ein stiller Motor, der die Aktion antreibt und zeigt, wie Vertrauen Gemeinschaft stiftet.

Die nächste Runde beginnt schon

Nach der Aktion ist vor der Aktion. Bis März 2027 wird weiter gesammelt. Wieder braucht es mindestens 365 Menschen, die mitmachen. Neu im Fokus: fünf Projekte, darunter die Initiative „SOLWODI“, die Frauen mit Flucht- oder Migrationserfahrung unterstützt – gegründet von der Ordensschwester Lea Ackermann.

Danke sagen – gemeinsam

Der Dankgottesdienst bringt all das zusammen. Er findet am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr in der Evangelischen Versöhnungsgemeinde statt. Ein Moment des Innehaltens, aber auch ein Startsignal: Denn Hilfe endet nicht mit einer Summe – sie beginnt oft genau dort.

Informationen über die Aktion und alle Hilfsprojekte gibt es unter www.zehn-prozent-aktion.de.

Symbolfoto oben ©2026 Evangelisches Dekanat

Weiter Nachrichten aus dem Evangelischen Dekanat Wiesbaden lesen Sie hier.

Die Internetseite zur Aktion finden Sie unter www.zehn-prozent-aktion.de.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert