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Portrait Boris Rhein

Wiedervereinigung – Ministerpräsident Rhein erinnert an friedliche Revolution und Mauerfall

Vor 36 Jahren fiel die Mauer – ein Moment, der Geschichte schrieb. Ministerpräsident Boris Rhein erinnert zum Jahrestag an die Kraft des friedlichen Protests, an Mut, Hoffnung und Zusammenhalt. Freiheit, sagt er, sei keine Selbstverständlichkeit – und bleibe unsere gemeinsame Verantwortung.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Monat vor 0

Boris Rhein erinnert am 9. November an den Mut der Menschen, die die Mauer zu Fall brachten – und mahnt: Freiheit braucht Haltung.

Ministerpräsident Boris Rhein hat zum 36. Jahrestag des Mauerfalls an die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und Zusammenhalt erinnert. „Der 9. November 1989 war ein Tag der Freude, der Hoffnung und des Mutes. Menschen haben mit ihrem friedlichen Protest das jahrzehntelang Undenkbare möglich gemacht. Sie haben die Mauer gewaltlos zu Fall gebracht und den Weg für die Wiedervereinigung Deutschlands geebnet“, sagte Rhein und fügte hinzu: „Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie zu bewahren und zu verteidigen, bleibt unsere gemeinsame Aufgabe.“

Historisches Beispiel

Hessens Regierungschef hob hervor, die friedliche Revolution sei ein historisches Beispiel für die Kraft von Mut und Zusammenhalt gewesen. „Die Bürger in der damaligen DDR haben bewiesen, dass Demokratie von unten wachsen kann. Sie haben gezeigt, was Menschen erreichen können, wenn sie an ihre Überzeugungen glauben und friedlich für ihre Rechte eintreten.“

Jahrestag des Mauerfalls

Der Ministerpräsident verwies darauf, dass der Jahrestag des Mauerfalls auch ein Tag des Gedenkens an die Opfer von Diktatur, Unrecht und Teilung sei. „Die DDR war ein Unrechtsstaat, in dem Willkür herrschte und grundlegende Rechte systematisch verletzt wurden. Das SED-Regime hat Familien auseinandergerissen und Menschen ihrer Würde beraubt. Als Demokraten müssen wir immer zusammenstehen und nicht wegsehen, wenn Demokratie ausgehöhlt oder Freiheit eingeschränkt wird.“

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