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Mehr als das 15:26 war für die Phantoms aber nicht mehr drin

Phantoms verlieren in der Regionalliga gegen Montabaur 15:26

Mit einem überwältigenden 47:7-Sieg gegen die zuvor ungeschlagenen Kassel Titans haben die Phantoms ihre Siegesserie fortgesetzt. Das Team ist nun seit drei aufeinanderfolgenden Spielen unbesiegt und behält weiterhin eine makellose Bilanz von 6:0 Tabellenpunkten.

Volker Watschounek 9 Monaten vor 0

Nach der Niederlage gegen Montabaur haben die Phantoms nun eine Bye Week. Nächster Gegner sind die Kaiserslautern Pikes.

Das Regionalligateam der Wiesbaden Phantoms hat in Montabaur einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-offs hinnehmen müssen. Gegen die Fighting Farmers unterlag das Team von Head Coach David Gordon mit 15:26, geriet damit im direkten Verleich ins Hintertreffen und muss nun darauf hoffen, dass Montabaur in der restlichen Saison zweimal verliert, um noch an den Farmers vorbei- und in die Partien um den Aufstieg in die GFL einzuziehen – ein eher unwahrscheinliches Szenario.

„Wir freuen uns jetzt dennoch auf die nächsten Spiele, wollen alle gewinnen… und wer weiß!? Im Football ist alles möglich.“ – David Gordon. 

Gegen die Bauern fehlte hier und da ein Yard, eine Handlänge oder auch ein wenig Glück. So hatten die Phantoms die Angriffsbemühungen der Gastgeber mehrfach anscheinend gestoppt – ein Großteil lief über Runningback Sammy Kilic, den die Defense nie komplett in den Griff bekam – doch Phantoms-Eigengewächs Tom-Emil Meissner, als Quarterback in Diensten Montabaurs, überbrückte dreimal die letzten Yards in die Endzone selbst. Beim zwischenzeitlichen 13:0 sogar nach einem Fumble des Ballträgers.

„Wir wussten, dass das Team, das mehr Fehler macht, auch verlieren würde. Das waren leider wir. Ich bin dennoch unheimlich stolz auf mein Team.“ – David Gordon

Schon bis zu diesem Zeitpunkt wussten Offense und Defense der Phantoms durchaus zu gefallen: Amier Hobson tankte sich bei einem 18-Yard-Lauf durch die gegnerische Abwehr, Quarterback Lennard Turturicapasste hervorragend auf Jerry Weishaupt und Christopher Hobson setzte auf das fehlende Yard bei einem vierten Versuch noch einige Yards drauf. In der Defense tat sich unter anderem Dimo Moissiadis mit einem harten Tackle hervor.

Hobson returnierte das Ei nach dem 0:13 über 48 Yards, Turturicabediente Weishaupt und Nicholas Shoopinsky, Christopher Hobson brachte die Phantoms 22 Yards näher an die Endzone und schließlich verlor Turturica nach einem harten Sack den Ball.

Doch die Defense der Phantoms stoppte den anschließenden Drive. Dion West fing einen Wurf des bei Pässen unsicher wirkenden Meissners ab und trug ihn über fast 80 Yards zum 6:13. Elias Gruber traf danach mit seinem Holder Malthe Schmitt.

„Die Jungs haben nie aufgegeben und bis zuletzt gekämpft. Der letzte Drive mit Läufen und Pässen war sehr gut vorgetragen. Ich könnte wirklich nicht stolzer sein.“ – David Gordon

Es folgten zwei Drives ohne große Auswirkung auf das Spiel. Einmal beendete Hommer mit einem Sack und neun Yards Raumverlust der Bauern deren Angriffssequenz. Selbst gelang es der Phantoms-Offense aber erneut nicht, Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Stattdessen erreichte Meissner vier Sekunden vor der Halbzeit ein drittes Mal die Endzone der Wiesbadener.

Auch nach der Pause lief das Spiel der Farmers weiterhin hauptsächlich über Kilic, allerdings blieb es am Ende bei einem punktlosen Abschnitt. Highlight war die Reaktion Raphael Gardonis auf einen zu hohen Snap, den er in einen neuen ersten Versuch verwandelte. Ein langer Turturica-Pass auf Juice Akins verfehlte den Receiver nur um eine Armlänge – die Chance, zu verkürzen, war damit dahin. Eddric Whack sorgte anschließend für einen sehenswerten Tackle.

„Das ist ein hart spielendes, gutes Team. Dass Emil aus dem Fumbledas 13:0 macht, war wirklich stark.“ – Head Coach David Gordon

Malthe Schmitt übernahm im vierten Spielabschnitt einen Drive als Quarterback, brachte einen guten Pass an und bewies auch Läuferfähigkeiten, am Ende fumbleten die Phantoms aber den Ball. Die Farmers erhöhten im Gegenzug nach einem langen Drive auf 26:7, nachdem Meissner zunächst lang auf Spencer Corona und später in die Endzone auf Donovan Eugene Lucas geworfen hatte.

Moritz Kiehl und Oliver Gebhardt schlugen im Gegenzug nacheinander in den Farmers-Ballträger ein und 1:48 Minuten vor dem Schlusspfiff startete der letzte Drive der Phantoms, der durchaus sehenswert und facettenreich war. Turturica fand in dessen Verlauf unter anderem AmierHobson und Christopher Deisenroth mit starken Würfen. Hobson war es schließlich auch, der das 13:26 nach einem Turturica-Pass erzielte. Die Conversion per Lauf über Christopher Hobson gelang ebenfalls. Mehr als das 15:26 war für die Phantoms aber nicht mehr drin.

Ausblick

Die Phantoms haben nun eine Bye Week, bevor sie am Sonntag, 18. Juni, 14 Uhr, bei den Kaiserslautern Pikes gastieren. Am Samstag, 24. Juni, empfängt Wiesbaden dann die Darmstadt Diamonds im heimischen „Camp“ zum Duell der beiden ältesten hessischen Football-Clubs.

Tabelle Regionalliga Hessen

# Mannschaft Pkt. Touch
1 Kaiserslautern Pikes 8:2 108:52
2 Wiesbaden Phantoms 6:2 182:40
3 Kassel Titans 6:2 123:84
4 Montabaur Fighting 4:0 90:15

Regionalliga Spielplan 2023

Sa., 07. Mai, 16 Uhr: Darmstadt Diamonds – Wiesbaden Phantoms > 0 – 99
Sa., 13. Mai, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Kaiserslautern Pikes > 21 – 7
Sa., 27. Mai, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Kassel Titans > 47 –7
Sa., 3. Juni, 16 Uhr: Montabaur Fighting Farmers – Wiesbaden Phantoms > 15 – 26
Sa., 17. Juni, 15.30 Uhr: Kaiserslautern Pikes – Wiesbaden Phantoms
Sa., 24. Juni, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Darmstadt Diamonds
So., 9. Juli, 15 Uhr: Frankfurt Pirates – Wiesbaden Phantoms
Sa., 15. Juli, 17 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Rüsselsheim Crusaders
So., 27. August, 15 Uhr: Mainz Golden Eagles – Wiesbaden Phantoms
Sa., 2. September, 16 Uhr: Wiesbaden Phantoms – Mainz Golden Eagles

Foto oben oben ©2023 Wiesbaden Phantoms / Timo Matz

Weitere Nachrichten von den Wiesbaden Phantoms lesen Sie hier.

Die Internetseite der Wiesbaden Phantoms finden Sie unter: wiesbaden-phantoms.de.

 

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Geschrieben von

Volker Watschounek lebt und arbeitet als freier Fotograf und Journalist in Wiesbaden. SEO und SEO-gerechtes Schreiben gehören zu seinem Portfolio. Mit Search Engine Marketing kennt er sich aus. Und mit Tinte ist er vertraut, wie mit Bits und Bytes. Als Redakteur und Fotograf bedient er Online-Medien, Zeitungen, Magazine und Fachmagazine. Auch immer mehr Firmen wissen sein Know-how zu schätzen.