VC Wiesbaden gewinnt souverän 3:0 bei den Skurios Volleys Borken und bestätigt mit stabiler Leistung seine Ambitionen in der Bundesliga.
Der VC Wiesbaden unterstrich beim klaren 3:0 (25:15, 25:17, 25:16) bei den Skurios Volleys Borken nicht nur seine spielerische Überlegenheit, sondern auch die Tiefe im Kader. Ohne Kapitänin René Sain übernahm das Team Verantwortung . Wiesbaden spielte kontrolliert, setzte früh Signale und ließ dem Liganeuling kaum Raum zur Entfaltung.
1. Volleyball Bundesliga, 2025.2026, 12. Spieltag
Skurios Volleys Borken – VC Wiesbaden, 0:3
Satz 1, 19 Minuten > 05-08 | 10-16 | 11-21 > 15-25
Satz 2, 19 Mintuen > 03-08 | 13-16 | 15-21 > 17-25
Satz 3, 19 Minuten > 01-08 | 08-16 | 15-21 > 16-25
Cayetana López Rey (Spanien, 0) – Pleun van der Pijl (Niederlande, 13) – Hannah Weinmann (0) – Laura Broekstra (10) – Sanne Konijnenberg (Niederlande, 5) – Dagmar Boom (Niederlande, 6) – Lilly Bietau (0), Marlene Katharina Rieger (2) – Hannah Clayton (USA, 4) – Jimena Fernandez Gayoso (15) – Jovana Dordevic (0)
Nachwuchs übernimmt Verantwortung
Besonders auffällig agierte Nachwuchslibera Lilly Bietau. Sie rückte für die verletzte Kapitänin René Sain in die Startformation und erledigte ihre Aufgabe mit bemerkenswerter Ruhe. Bietau stabilisierte die Annahme, hielt die Defensive zusammen und gab dem Spielaufbau Sicherheit. Wiesbaden profitierte von dieser Stabilität, spielte variabel über die Außen und über die Mitte.
Qualität setzt sich durch
Im zweiten Satz versuchte Borken, mit mehr Risiko gegenzuhalten. Doch Wiesbaden reagierte abgeklärt, variierte im Angriff und baute Serien zur richtigen Zeit ein. Jimena Fernández Gayoso übernahm Verantwortung, punktete zuverlässig und führte ihr Team als wertvollste Spielerin des Spiels an. Der Satzgewinn geriet nie ernsthaft in Gefahr.
Souveräner Abschluss
Auch im dritten Durchgang blieb der VCW konzentriert. Früh erspielte sich Wiesbaden einen Vorsprung, verteidigte ihn konsequent und ließ keine Zweifel mehr aufkommen. Wechsel und Auszeiten änderten nichts am Spielverlauf. Nach nur drei Sätzen verwandelte Wiesbaden nach nur 73 Minuten gleich den ersten Matchball und nahm verdient drei Punkte mit.
Blick nach vorne
Der Erfolg knüpfte nahtlos an das Hinspiel an, das der VCW ebenfalls klar mit 3:0 gewonnen hatte. Für Wiesbaden bestätigte der Auftritt nicht nur die spielerische Überlegenheit, sondern auch die Breite im Kader. Ob sich der jüngste Ausfall auch bei stärkeren Gegnern kompensieren lässt, wird sich zeigen – etwa am Mittwoch beim Tabellenvierten Dresdner SC.
Foto ©2025 Volker Watschounek
Weitere Nachrichten aus dem Stadtteil Mitte lesen Sie hier.
Die Seite des VC Wiesbaden finden Sie unter www.vcwiesbaden.de.



VC Wiesbaden unterliegt Suhl mit 0:3 – Broekstra wird MVP
VC Wiesbaden holt Paul Sens – Neuer Cheftrainer kommt aus Schwerin
Doppelspieltag: Suhl und Freisen beim VC Wiesbaden
Christian Sossenheimer sagt leise Servus
VC Wiesbaden trennt sich von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu
Starker Auftakt, bitteres Ende: VC Wiesbaden verliert 1:3 
