Monatelang konnten Fahrgäste der Linienbusse wegen Corona-Auflagen keine Fahrkarten beim Busfahrer kaufen. Das ändert sich v0m 1. Julie an auf einem Teil der Flotte.

Von Beginn der Corona-Krise galt in den Bussen der ESWE Verkehrsgesellschaft folgende Regelung: Die Vordertüren der Busse blieben geschlossen. Gültige Fahrkarten mussten sich die Kunden im Vorfeld über die App oder den bekannten Vorverkaufsstellen besorgen. Das ändert sich von Mittwoch an.

Fahrscheinverkauf im Bus

Ab 1. Juli wird bei einem Teil der ESWE Bussee die vordere Bustür wieder geöffnet. Zeitgleich beginnt in diesen Bussen der Fahrscheinverkauf. Möglich wird das mit dem fortschreitenden Einbau von Schutzscheiben zwischen Fahrgästen und Fahrern im Einstiegsbereich der Busse. Natürlich können die Fahrgäste auch weiter Fahrkarten  am Automaten zu ziehen, online über die App des RMV zu kaufen oder über eine Vorverkaufsstelle von ESWE Verkehr oder dem RMV zu gehen.
Auch wird die bislang gesperrte erste Sitzreihe im Bus in diesen Fahrzeugen wieder freigegeben. Dadurch entsteht wieder etwas mehr Platz im Fahrzeug und die Sicherheitsabstände können wieder ein wenig besser eingehalten werden.

Weitere Treennscheibden

Der Mobilitätsdienstleister der Landeshauptstadt Wiesbaden wird in den nächsten Wochen sukzessive den größten Teil seiner Fahrzeuge mit einer Trennscheibe nachrüsten. Nur bei wenigen Fahrzeugen ist das aufgrund deren Restlaufzeit wirtschaftlich nicht sinnvoll. Bei jedem nachgerüsteten Fahrzeug wird direkt nach dem Einbau der Schutzscheibe die vordere Tür geöffnet und der Fahrscheinverkauf wieder aufgenommen.

Mund-Nase-Schutz

Die Wiederöffnung der ersten Bustür hat keinen Einfluss auf die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Personennahverkehr!

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Die offizielle Internetseite von ESWE Verkehr finden Sie unter www.eswe-verkehr.de.

 

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