Der Kochbrunnen ist die bekannteste und heißeste Thermalquelle der Stadt. Schon zu Römerzeiten soll sie bekannt gewesen und genutzt worden sein.

Die wohl bekannteste Thermalquelle Wiesbadens ist der Kochbrunnenund einmal im Jahr kommt das große Reinemachen. Für das versiegen der Quelle ist diesmal jedoch nicht die Reinigung verantwortlich. Mattiaqua meldet einen technischen defekt. Betroffen davon ist auch die Trinkstelle. Beide stehen bis auf weiteres still.

mattiaqua als Betreiber der Quellen arbeitet mit Hochdruck an der Behebung des Problems.
Die Dauer bis zur Reparatur des Defektes ist jedoch abhängig von der derzeit diffizilen Ersatzteillage.

Zum Pavillion

Die erste steinerne Fassung der Quelle als Trinkbrunnen wurde 1823 gebaut. Sie war offen und mit einer 1,6 Meter hohen Mauer umschlossen. Der Zugang für Nicht-Kurgäste war seitdem versperrt. Das führte damals zu Protesten. Beanstandet wurde später die ungeschützte Quelle, sodass man ein Metallgitter überstülpte, die sogenannte Käsglock.

Der heutige Kochbrunnenpavillon wurde 1887/88 als Teil der prächtigen Trinkkuranlage gebaut und stand am Ende der Trinkkurhalle. Von dieser ging eine Treppe hinunter zur sprudelnden Quelle, aus der die Brunnenmädchen die Glaskrüge füllten, um dann das Heilwasser den Kurgästen in Gläsern zu reichen. Sieben Ziergitter verschlossen den Tempel, in den die Besucher hineinschauen konnten. Er war jedoch nur über die Trinkhalle erreichbar.

Dezember 1970 wurde der Kochbrunnenspringer eingeweiht. 1976/77 wurde der Pavillon versetzt und erneuert, zugleich mussten drei von sieben verzierten Gittern rekonstruiert werden. Ein Originalgitter blieb erhalten, das Dach wurde etwas vereinfacht wieder als achteckige Kuppel ausgeführt. Die sprudelnde Quelle wurde geschlossen und dafür fließt nun eine Restmenge durch einen vierarmigen gekrümmten Auslauf in eine steinerne Brunnenschale. Der Tempel ist seitdem von vier Seiten zugänglich- (Quelle: Wikipedia)

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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Sintern, der Prozess des Hinterns wird ausführlich in der Online-Enzyklopädie Wikipedia unter dem Begriff: sintern erklärt.

 

 

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