Zum Tag der Architektur öffnet die Elisabeth-Selbert-Schule ihre Türen und zeigt moderne Lernwelten.
Wie sieht eine Schule aus, die nicht nur Unterricht ermöglicht, sondern Lernen aktiv unterstützt? Antworten darauf gibt die Elisabeth-Selbert-Schule am Samstag, 27. Juni. Im Rahmen des bundesweiten Tag der Architektur öffnet die WiBau die Türen des modernen Bildungsbaus und lädt Besucher dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Als Projekt Nummer 108 wird die Schule im offiziellen Programm der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen geführt. Damit zählt sie zu den ausgewählten Bauprojekten, die beispielhaft für zeitgemäße Architektur und innovative Planung stehen.
Architektur für eine neue Lernkultur
Doch die Elisabeth-Selbert-Schule ist weit mehr als ein funktionaler Schulbau. Das Gebäude wurde darauf ausgelegt, moderne Unterrichtsformen zu unterstützen und zugleich Raum für Begegnungen zu schaffen. Helle Lernbereiche, flexible Nutzungsmöglichkeiten und eine nachhaltige Bauweise prägen das Konzept.
Für Andreas Kowol, Aufsichtsratsvorsitzender der WiBau und Wiesbadener Dezernent für Bauen und Verkehr, ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie öffentliche Investitionen langfristig wirken. „Investitionen in Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt. Die Elisabeth-Selbert-Schule zeigt, wie moderne Architektur, Funktionalität und pädagogische Anforderungen zu einem überzeugenden Gesamtkonzept zusammengeführt werden können“, sagt Kowol.
Ein Baustein für den Bildungsstandort Wiesbaden
Auch Schuldezernent Dr. Hendrik Schmehl sieht in dem Neubau einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Landeshauptstadt. Gute Bildung brauche gute Räume, betont er. Die Elisabeth-Selbert-Schule biete Schülern und Lehrkräften eine moderne Lernumgebung, die den Anforderungen zeitgemäßer Bildung gerecht werde. Gleichzeitig sei die Investition ein klares Bekenntnis zum Bildungsstandort Wiesbaden.
Die WiBau spielt dabei eine zentrale Rolle. Als kommunale Bau- und Immobiliengesellschaft entwickelt und realisiert sie zahlreiche öffentliche Infrastrukturprojekte in der Stadt. Neben Funktionalität stehen dabei Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und die Bedürfnisse der späteren Nutzer im Mittelpunkt.
„Die Elisabeth-Selbert-Schule ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie moderne Bildungsräume entstehen, die den Anforderungen von heute gerecht werden und gleichzeitig Perspektiven für kommende Generationen schaffen“, erklärt WiBau-Geschäftsführer Christoph Golla.
Blick hinter die Kulissen
Besonders spannend dürfte für viele Besucher der direkte Einblick in die Entstehung des Gebäudes sein. Während geführter Rundgänge erläutern Vertreter der WiBau gemeinsam mit den Architekten von Dorsch Engineers die planerischen Überlegungen, die bauliche Umsetzung und die Nutzungskonzepte der Schule.
„Wer die Schule besucht, wird schnell feststellen, dass hier weit mehr als Unterrichtsräume entstanden sind“, sagt Joachim Chrometzka, Teamleiter der WiBau. Das Gebäude unterstütze moderne Lernformen und schaffe vielfältige Begegnungsorte für die gesamte Schulgemeinschaft.
Die Führungen beginnen am Samstag, 27. Juni, jeweils um 13, 14, 15 und 16 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang der Elisabeth-Selbert-Schule in der Willi-Werner-Straße 3. Für Architekturinteressierte, Eltern, Lehrkräfte und alle, die sich für die Entwicklung Wiesbadens interessieren, bietet sich damit die seltene Gelegenheit, einen Blick in einen Schulbau zu werfen, der bereits heute auf die Anforderungen von morgen ausgerichtet ist.
Foto – Elisabeth-Selbert-Schule aus der Vogelperspektive. ©2025 Paul Müller
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