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Lena Gorelik wird mit dem Preis der Literaturhäuser 2026 ausgezeichnet und liest im April im Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden.

Literaturhaus: Lena Gorelik stellt „Alle meine Mütter“ vor

Im Literaturhaus Villa Clementine liest Lena Gorelik am 20. April aus „Alle meine Mütter“. Sie erzählt von Nähe, Zweifel und Fragen, die lange unbeantwortet bleiben. Ein Abend, der Mutterschaft neu denkt – vielstimmig, ehrlich und überraschend leise im Ton.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 4 Tagen vor 0

Lena Gorelik liest aus ihrem Roman und öffnet einen Raum, der berührt, irritiert – und lange nachhallt.

Lena Gorlik, Preisträgerin des Wiesbadener Preis des Literaturhauses, schreibt als Mensch, den ihre Mutter zu eine Menschen gemacht hat. Das, obwohl sie lange denkt, sie sei ihr entwachsen und sie ihr das Gegenteil verschweige: Gorlik wächst zu ihr hin. Im Literaturhaus Villa trifft die Preisträgerin mit Literatur auf Leben.

Literaturhaus Wiesbaden, kurz gefasst

Lesung – „Alle meien Mütter“
Eintritt: 15,00 Euro, ermäßig 11,00 Euro (günstiger im Vorverkauf)
Wann: Montag, 20. April 2026, 19:30 Uhr
Wo: Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65183 Wiesbaden

Wenn Lena Gorelik die Bühne betritt, bringt sie kein klassisches Familienporträt mit. Sie entfaltet ein Mosaik. Sie sammelt Stimmen, lässt sie sprechen, widersprechen, sich erinnern. Und sie stellt Fragen, die man im Alltag gern überhört. Ihr Roman „Alle meine Mütter“ tastet sich an ein Thema heran, das jeder kennt – und doch kaum jemand wirklich versteht: Mutterschaft. Gorelik schaut hin, wo es weh tut. Sie zeigt Frauen, die hoffen, die verlieren, die entscheiden. Sie schreibt über Töchter, die fragen: Wer bist du eigentlich – jenseits deiner Rolle?

Ein Abend, der zuhört

Das Literaturhaus lädt an diesem Abend nicht nur zum Zuhören ein. Moderiert wird der Abend von Shirin Sojitrawalla. Sie lenkt das Gespräch, vertieft und spitzt manchmal auch zu. Zusammen holen sie das Private ins Öffentliche – ohne es bloßzustellen.

Dass Gorelik genau diesen Ton trifft, hat jüngst auch die Leipziger Buchmesse gewürdigt: Dort erhielt sie den Preis der Literaturhäuser. Ein Ritterschlag für eine Autorin, die nicht erklärt, sondern erkundet.

Viele Stimmen, ein Thema

Gorelik denkt Mutterschaft nicht als Einheit. Sie erzählt sie als Bewegung. Sie schreibt von Frauen mit Migrationserfahrung, von Müttern mit besonderen Herausforderungen, von Verlust und Neubeginn. Und sie zeigt: Jede Geschichte zählt – auch die, die sonst leise bleibt.

Oder, wie sie es selbst formuliert: Es gibt so viele Muttergeschichten, wie es Menschen gibt. Also schreibt sie nicht eine – sondern viele.

Praktisches – aber bitte mit Gefühl

Die Lesung beginnt um 19:30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Doch eigentlich geht es an diesem Abend um etwas anderes: um das, was zwischen den Zeilen passiert. Um das, was man erst versteht, wenn man zuhört.

Foto – Lena Gorlik ©2026 Amrei-Marie – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

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