Der WTHC verpflichtet Ivo Tolic als Trainer. Der ehemalige Weltklassespieler soll ab April neue Impulse setzen und Talente entwickeln.
Der Wiesbadener Tennis- und Hockeyclub greift an – und setzt ein klares Zeichen. Mit Ivo Tolic gewinnt der Traditionsverein einen Trainer, der nicht nur Erfahrung mitbringt, sondern auch internationale Klasse verkörpert. Ab April 2026 soll er das sportliche Profil des Clubs weiter schärfen.
Clubmanager Marco Kaestle spricht von einer Zusammenarbeit, die Perspektiven eröffnet. Und tatsächlich: Ein solcher Name sorgt in der regionalen Tennisszene für Aufmerksamkeit.
Karriere zwischen Weltklasse und Erfahrung
Tolic bringt einen Lebenslauf mit, der sich liest wie ein Streifzug durch den internationalen Tennissport. Er hält die höchste Trainerlizenz des Deutscher Tennis Bund und arbeitet seit Jahren mit Spielern unterschiedlichster Leistungsstufen.
Seine eigene Karriere liefert die Grundlage: Platz eins der ITF-Weltrangliste Herren 40 in den Jahren 2008 und 2009, später Rang zwei bei den Herren 45. Auch in Deutschland steht er ganz oben. Dazu kommen Platzierungen in der ATP-Weltrangliste – im Einzel wie im Doppel.
Erfahrung auf höchstem Niveau
Als Trainer arbeitet Tolic mit Spielern, die den internationalen Tennissport prägen. Namen wie Goran Ivanišević, Wimbledon-Sieger und ehemaliger Weltranglistenzweiter, oder Mario Ančić stehen für diese Phase seiner Laufbahn.
Auch im Damentennis hinterlässt er Spuren, etwa in der Zusammenarbeit mit Eva Sviglerova. Ergänzt wird diese Erfahrung durch den Austausch mit renommierten Trainern wie Bob Brett oder Niki Pilic. Wer so lange auf diesem Niveau arbeitet, entwickelt ein Gespür für Details – und für Entwicklung.
Neue Impulse für Wiesbaden
Für den WTHC bedeutet diese Verpflichtung mehr als nur einen Trainerwechsel. Sie markiert einen strategischen Schritt. Der Verein will Talente fördern, Strukturen stärken und im Wettbewerb sichtbarer werden. Tolic soll genau hier ansetzen. Er bringt nicht nur Fachwissen mit, sondern auch eine klare Vorstellung davon, wie sich Spieler entwickeln. Technik, Taktik und mentale Stärke greifen dabei ineinander.
Zwischen Anspruch und Aufbruch
Der Zeitpunkt wirkt bewusst gewählt. Mit Blick auf die kommenden Jahre will sich der WTHC neu positionieren. Die Verpflichtung eines Trainers mit internationalem Profil passt in diese Strategie. Oder anders gesagt: Der Verein spielt nicht mehr nur mit – er will Akzente setzen.
Foto – Ivo Tolic ©2026 WTHC
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