Grüne Oasen in dem dicht bebauten Quartier Kostheim-Mitte schaffen: Das wird in den kommenden zwei Jahren mit einem Förderprogramm des städtischen Umweltamtes unterstützt. Gefördert werden Vorhaben zur Begrünung und Entsiegelung, die das kleinräumige Klima verbessern.
„Mit dem Förderprogramm ‚Mehr Grün zu Hause: Haus- und Hofbegrünung in Kostheim-Mitte‘ bieten wir eine attraktive Unterstützung für die klimaangepasste Gestaltung am eigenen Haus und im eigenen Hof, aber auch an gemeinschaftlich genutzten Orten,“ sagt Bürgermeisterin Christiane Hinninger. „Dafür können Haus- und Hofbesitzer 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten beziehungsweise bis zu 20.000 Euro je Projekt erstattet bekommen.“
Gefördert werden insbesondere Maßnahmen wie Dach-, oder Fassadenbegrünung an Gebäuden, die Rückhaltung und Nutzung von Niederschlagswasser von Dachflächen durch Zisternen und die Entsiegelung und Begrünung von Innenhöfen.
Förderanträge können private Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer sowie Vereine stellen, die Gebäude vermieten oder selbst nutzen. Auch Erbbauberechtigte, Genossenschaften und Eigentümergemeinschaften können die Förderung erhalten. Anträge können bis zum 31. Dezember 2027 gestellt werden. Die Erstberatung für interessierte Bürgerinnen und Bürger übernimmt die Klimaschutzagentur Wiesbaden (KSA).
Die Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung, Maral Koohestanian, ergänzt: „Ich danke den Kolleginnen und Kollegen des zentralen Fördermittelmanagements und des Umweltamts für die gute Zusammenarbeit, von der Idee bis zur Projektentwicklung. Sie zeigt, wie wir durch gezieltes Fördermittelmanagement konkrete Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger Wiesbadens schaffen.“
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