Große Teile der Städte befinden sich im Lockdown. Wiesbadens Wirtschaftsförderung plant den Restart mit unterschiedlichen Öffnungsszenarien. Die gilt es bei RevivalCity abzustimmen.

Corona hat den digitalen Wandel beflügelt. Die Fußgängerzonen sind leer; Kunden sind ins Internet ausgewichen; sie lassen sich bis hin zu Mahlzeiten nahezu alles nach Hause liefern: Jetzt stehen die Innenstädte vor einer Herkules-Aufgabe. Aus der Krise heraus müssen sie an Attraktivität gewinnen und die Revitalisierung schaffen: RevivalCity.

RevivalCity, kurz gefasst

Im Wandel der Zeit – Ist die Großstadt nach Corona am Ende
Was: Innenstadt-Gipfel – #RevivalCity
Wann: Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Juli 2021
Wo: Rhein-Main Congress-Center, Friedrich-Ebert-Allee 1, 65185 Wiesbaden (Anfahrt planen!)

Der Hashtag #RevivalCity sagt alles. Am 1. und 2. Juli laden die Stadt und Wiesbadens Wirtschaftsförderung zum ersten Innenstadt-Gipfeltreffen ein. Im Rahmen einer zweitägigen Konferenz im Rhein-Main Congress-Center geht es dabei um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch, Unterstützungsmaßnahmen – und einem Blick über den Tellerrand hinaus. Wie machen es andere Städte?

„Die Innenstadt mit ihren Akteuren aus Kultur, Handel und Dienstleistungen hat in der Pandemie schwer gelitten. Deshalb wollen wir mit dieser Konferenz ein Signal und Unterstützung zum ‚Re:Start‘ geben.“ –  Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz

Wie beim Gipfeltreffen der Veranstaltungsbranche im Februar steht im Rahmen von RevivalCity eine Trendvorschau mit frischen Ideen und neuen Konzepten im Mittelpunkt. Von Wiesbaden solle ein Impuls ausgehen, der allen dabei helfe, die richtigen Entscheidungen zu treffen, so der Wirtschaftsdezernent.

„Der Termin Anfang Juli ist ambitioniert. Wie bei der Pandemiebekämpfung brauchen wir jedoch mehr Geschwindigkeit, mehr Kooperation und eine bessere Nutzung von Ressourcen.“ –  Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz.

Das Konzept der Konferenz bringt die globale Sicht auf das Thema Lebenswerte Innenstadt mit den lokalen Bedürfnissen der Wiesbadener Bevölkerung und der Wirtschaft zusammen. International gefragte Experten werden Trends analysieren und in die nahe Zukunft der Innenstadt nach der Pandemie blicken. Wie in allen anderen Lebensbereichen hat die Pandemie die bislang geltende Standards auf den Prüfstand gestellt und Gewohnheiten umgekrempelt. Sie hat Entwicklungen beschleunigt, die vorher schon absehbar waren. Da sind gute Beispiele wichtig, von denen Akteure lernen können, wie Pfade in die Zukunft funktionieren.

„An beiden Kongress-Tagen werden wir Leute zusammenbringen, die Ressort- und Disziplinen-übergreifend neue Wege suchen. Und wir bringen Leute zusammen, die gezeigt haben, dass sie auch etwas umsetzen können. Jeder kann sich an der Programmgestaltung beteiligen.“ – Birgit Knetsch, Referatsleitung Wirtschaft und Beschäftigung

Nie waren Vermieter so gesprächsbereit, Behörden so aufgeschlossen, Nachbarn so hilfsbereit und Kunden so neugierig, weiß er Dr. Franz aus vielen Gesprächen. Darin sieht er eine Chance für eine neue Dynamik in Wiesbaden. Wiesbaden ist eine klassische europäische Stadt mit all ihren Vorzügen und typischen Problemlagen. Deshalb sind neben den Experten auch Kollegen aus anderen Kommunen eingeladen, sich in diesen Gipfel einzubringen und gemeinsam über die Zukunft der kommunalen Zentren zu sprechen und voneinander zu lernen.

„Wir brauchen das Zusammenspiel. Vom konzertanten Handeln können alle nur profitieren – vom Einzelhandel, der Gastronomie und Hotellerie bis zu den Kongressen, Konzerten und der Kultur.“ – Martin Michel, Geschäftsführer von Wiesbaden Congress & Marketing

Reihenweise kippen wieder die Veranstaltungstermine: Vom Oktoberfest in München bis zur Frankfurter Fashion Week. Mit Blick auf die Inzidenzwerte ist man in Wiesbaden optimistisch und zweifelt nicht daran, dass die Konferenz stattfinden wird. Notfalls werde man die Veranstaltung wie schon im Februar als reines Streaming-Format durchziehen, so Dr. Franz. In der City schlägt das Herz der Stadt, das duldet keinen Aufschub.“

Archivfoto oben ©2021 Gipfeltreffen der Veranstaltungsbranche / Volker Watschounek

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Informationen zum Mitmachen und Einreichen von best-practices-Beispielen finden Sie unter www.wiesbaden.de.

 

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