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Offene Türen, offene Gespräche: GereNETZ zeigt Wiesbadens Pflegeeinrichtungen aus nächster Nähe.

Ein Blick hinter die Kulissen von GereNETZ

Von Montag, 18. Mai, bis Freitag, 29. Mai, öffnen ambulante, teilstationäre und stationäre Einrichtungen des Gerontologische regionale Netzwerk für Wiesbaden (GereNETZ) ihre Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger. GereNETZ bietet einmal im Jahr eine Tour durch die Wiesbadener Pflegeeinrichtungen an.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Monat vor 0

GereNETZ öffnet Türen: Wiesbaden zeigt Pflege hautnah, verständlich und persönlich – für alle, die vorsorgen und besser verstehen wollen.

Wer sich mit dem Älterwerden beschäftigt, merkt schnell: Die wirklich wichtigen Fragen schiebt man gern ein wenig vor sich her. Genau hier setzt das GereNETZ an – und lädt dazu ein, nicht nur zu fragen, sondern zu schauen.

Pflege erleben statt nur darüber sprechen

Von Montag, 18. Mai, bis Freitag, 29. Mai, öffnen 25 Einrichtungen in Wiesbaden ihre Türen. Ambulante Dienste, teilstationäre Angebote und stationäre Häuser zeigen, wie Pflege heute funktioniert – und wie vielfältig sie sein kann.
Besucher gehen durch Flure, die sonst nur Bewohner kennen, sprechen mit Pflegekräften, die sonst im Takt der Schichten arbeiten, und erleben Situationen, die sonst hinter organisatorischen Abläufen verschwinden. Statt Broschüren gibt es Gespräche. Statt abstrakter Begriffe entstehen konkrete Eindrücke.

Zwischen Selbstständigkeit und Unterstützung

Viele Menschen wünschen sich, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben. Gleichzeitig verändert sich das Leben – manchmal leise, manchmal abrupt. Krankheit, Alter oder ein wachsender Unterstützungsbedarf stellen neue Fragen.
GereNETZ reagiert darauf nicht mit fertigen Antworten, sondern mit Offenheit.
Die Tour zeigt Möglichkeiten, bevor sie gebraucht werden. Sie lädt dazu ein, früh zu planen – und nimmt dabei die Scheu vor dem Thema.

Orientierung, die bleibt

Was bleibt nach einem solchen Besuch? Vielleicht ein Gespräch, das weiterwirkt. Vielleicht eine neue Perspektive. Vielleicht einfach das beruhigende Gefühl, vorbereitet zu sein.

Denn Pflege beginnt nicht erst im Ernstfall. Sie beginnt mit Information, mit Austausch – und manchmal mit einem Besuch an einem ganz normalen Nachmittag in Wiesbaden.

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