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Kurhaus als Synonym für Wiesabden mit dem Claim „Anpacken für Wiesabden"

Kommunalwahl 2026: FREIE WÄHLER formulieren Führungsanspruch

Mit Wahlprogramm, breiter Kandidatenliste und klarer Kante starten die FREIE WÄHLER Wiesbaden in den Kommunalwahlkampf. Sie versprechen Sachpolitik statt Ideologie, stellen Verkehr, Innenstadt und Familien in den Fokus und formulieren offen ihren Anspruch auf politische Führung.

Volker Watschounek 2 Monaten vor 0

Die FREIE WÄHLER Wiesbaden eröffnen den Wahlkampf mit Programm, Personal und Führungsanspruch – pragmatisch und bürgernah.

Wiesbaden erlebt einen frühen Start in den Kommunalwahlkampf. Die FREIE WÄHLER Wiesbaden treten mit sichtbarem Selbstbewusstsein auf und legen ein Wahlprogramm vor, das weniger deklamiert als durcharbeitet. „Wiesbadens Zukunft ist orange – Anpacken für Wiesbaden“ heißt das Papier, das einen klaren Führungsanspruch formuliert und zugleich den Alltag der Stadt ins Zentrum rückt.

Programm mit Werkstattcharakter

Das Wahlprogramm liest sich wie eine kommunalpolitische Werkstatt. Es greift Wohnraum, Verkehr, Sicherheit, Innenstadt, Bildung, Familie, Wirtschaft, Umwelt und Finanzen auf – nicht als Schlagworte, sondern als Aufgaben. Die FREIEN WÄHLER setzen auf Sachpolitik statt Ideologie, auf Entscheidungen statt Ankündigungen. Sie beschreiben Wiesbaden als Stadt mit blockierten Prozessen und wollen Tempo aufnehmen, wo zuletzt Stillstand dominierte.

Personal als Statement

Auch personell setzen die FREIEN WÄHLER ein Zeichen. 74 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich um Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Die Liste vereint Unternehmer, Angestellte, Beamte, Handwerker, Wissenschaftler, Selbstständige, Ruheständler und Ehrenamtliche. Vielfalt wirkt hier nicht dekorativ, sondern funktional: Erfahrungen aus dem Alltag sollen politische Entscheidungen erden.

Verkehr als Chefsache

Im Zentrum steht die Verkehrspolitik. Spitzenkandidat Matthias Bedürftig beschreibt Stau, Frust und schlecht koordinierte Baustellen als menschengemacht. Die FREIEN WÄHLER kündigen an, das Verkehrsdezernat neu aufzustellen. Sie lehnen die Citybahn ab, werben für die Reaktivierung der Aartalbahn und fordern ein besseres Baustellenmanagement. Tempo-30- und Tempo-40-Zonen sollen überprüft werden, Verkehrsführungen korrigiert, Symbolpolitik beendet. Der Anspruch: flüssiger Verkehr ohne Scheuklappen.

Innenstadt, die wieder atmet

Die Partei richtet den Blick auf eine Innenstadt, die unter Kaufkraftabfluss leidet. Sie fordert ein schlüssiges Parkraum- und Gebührenkonzept und bessere Erreichbarkeit. Amazon und das MTZ, so der Tenor, ersetzen kein lebendiges Zentrum. Handel braucht Frequenz, nicht Hürden.

Familien, Bildung, Integration

In der Familienpolitik setzen die FREIEN WÄHLER auf kostenfreie Bildung ab der Krippe. Spitzenkandidat Yannis Stegmann spricht von Fairness statt Privileg. Zugleich kandidiert die Partei in Ortsbeiräten und für den Ausländerbeirat. Integration, so das Programm, gelinge nur mit klaren Regeln und deren Durchsetzung – für alle.

Anspruch mit Rückenwind

Viele Unterstützungsunterschriften, positive Rückmeldungen und der Verweis auf kommunale Erfolge der FREIEN WÄHLER bundesweit stützen den Anspruch. Das Ziel ist der Einzug in Fraktionsstärke. Eine Fünf-Prozent-Hürde gibt es nicht. Jede Stimme zählt – und Orange will sichtbar bleiben.

Symbolfoto ©2026 Volker Watschounek / Freie Wähler

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