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Freiräume – Projektstipendium Internationale Maifestspiele

Fünf Projektstipendien für Internationalen Maifestspiele 2026 vergeben

Tanz, Theater, Musik und Performance treffen auf Freiräume: Fünf Projektstipendien stärken neue Arbeiten für die Internationalen Maifestspiele 2026. Eine Fachjury wählt mutige Positionen, die Wiesbaden im kommenden Frühjahr prägen werden.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Wiesbaden vergibt fünf Projektstipendien für die Internationalen Maifestspiele 2026 – ausgewählt von einer Fachjury, getragen von Neugier und Risiko.

Mit Neugier, Mut und Lust am Risiko öffnet Wiesbaden erneut künstlerische Freiräume. Für die Internationalen Maifestspiele 2026 vergibt das Kulturamt zusammen mit dem Hessisches Staatstheater Wiesbaden fünf Projektstipendien. Vierzehn Bewerbungen lagen auf dem Tisch, fünf Projekte setzten sich durch. Sieversprechen Reibung, Relevanz und Resonanz.

Freiräume, die etwas wagen

Das Förderprogramm Freiräume – Projektstipendium Internationale Maifestspiele Wiesbaden richtet den Blick bewusst auf das Unfertige. Es lädt dazu ein, zu testen, zu verwerfen, neu zu denken. Tanz, Theater, Musik, Performance und Installationskunst trafen in der Pitch aufeinander. Eine sechsköpfige Jury prüfte, diskutierte, entschied. Am Ende stand ein starkes Tableau künstlerischer Handschriften, die sich nicht anbiedern, sondern Haltung zeigen.

Die ausgewählten Projekte

Johannes Schropp arbeitet in „re-“ mit Brüchen und Rückkopplungen. Wingel Mendoza treibt in „An den Grenzen des Pulses“ Rhythmus und Körper an ihre Schwellen. Wolfgang Schliemann entwickelt mit dem art.ist.kollektiv „Wir müssen spielen [anstatt reden]. Oder: Quatsch keine Opern“ eine performative Einladung zum Dialog. Mareike Buchmann erkundet mit dem Ida Flux Ensemble in „Stücke für Jetzt Vol. 3: Das unheimliche Aufbegehren der Träume“ das Unbewusste als politische Kraft. Katharina Heißenhuber schließlich stellt mit Testbild in „There will be no blood“ (AT) Fragen nach Bildern, Gewalt und Erwartung.

Jedes Projekt erhält bis zu 8.000 Euro – genug, um zu riskieren, nicht genug, um sich zurückzulehnen.

Eine Jury mit Blick und Erfahrung

Zur Jury zählten Dr. Viola Bolduan, die Intendantinnen Beate Heine und Dorothea Hartmann vom Hessischen Staatstheater, der Komponist und Dozent Maximilian Nickel von der Wiesbadener Musikakademie, Dr. Philipp Schulte von der Hessische Theaterakademie sowie Franziska Domes vom Kulturamt Wiesbaden.

Bühne frei im Frühjahr 2026

Die geförderten Arbeiten feiern ihre Premiere im Rahmen der Internationalen Maifestspiele 2026. Termine und Orte entstehen im Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern – und werden rechtzeitig bekannt gegeben. Sicher ist: Wiesbaden setzt auf Gegenwart, die sich traut.

Symbolfoto – Projektstipendiums 2026 – © 2025 KI-generiert

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Mehr zum Projektstipendium unter www.wiesbadne.de.

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