Im Rahmen einer Delegationsreise in die Türkei hat sich die hessische Europaministerin Lucia Puttrich gemeinsam mit Abgeordneten des Hessischen Landtags am Dienstag in Istanbul unter anderem über die Situation syrischer Flüchtlinge informiert.

Lusia Puttrich sucht das Gespräch mit Betroffenen in Istandbul. In dem Zentrum, das sie besuchte und das von einer regierungsunabhängigen Organisation betrieben wird, werden Kinder betreut und unterrichtet. „Hier unterstützt die Katastrophenhilfe der Diakonie, und die EU leistet einen erheblichen finanziellen Beitrag,“ lobte Puttrich das Projekt. Syrische Frauen, die zum Teil schon seit mehreren Jahren mit ihren Familien in der Türkei leben, berichteten von ihrer Lage.

„Unsere Kontakte mit den türkischen Gesprächspartnern sind freundlich und konstruktiv und keineswegs feindselig verlaufen, aber natürlich war das politische Klima im Land vor dem Verfassungsreferendum über das Präsidialsystem deutlich zu spüren.“ – Lucia Puttrich, Europaministerin

Die Anspannung und Verunsicherung in der türkischen Gesellschaft seien überall zum Greifen nah, fasste die hessische Europaministerin Lucia Puttrich ihre Eindrücke nach Gesprächen in Bursa und Istanbul zusammen. Die Kontakte mit den türkischen Gesprächspartnern seien freundlich und konstruktiv und keineswegs feindselig verlaufen. „Aber natürlich war das politische Klima im Land vor dem Verfassungsreferendum über das Präsidialsystem deutlich zu spüren.“ Viele Gesprächspartner seien sehr vorsichtig in ihren Aussagen gewesen, so Puttrich.

Arbeiten im Deutschen Generalkonsulat in Istanbul

Im Anschluss bot ein Hintergrundgespräch mit Vertretern deutscher politischer Stiftungen in Istanbul interessante Einblicke in die politische Situation in der Türkei. Im Deutschen Generalkonsulat in Istanbul informierte sich die Delegation über die Arbeit der Visastelle. Das Generalkonsulat in Istanbul ist derzeit die größte deutsche Dienststelle ihrer Art und hat im vergangenen Jahr unter anderem insgesamt rund 12.000 Visaanträge im Zusammenhang mit dem Familiennachzug syrischer Flüchtlinge bearbeitet.

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