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Innenminister Roman Poseck übergibt den Förderbescheid für die geplante Bioabfallvergärungsanlage an Vertreter von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis.

Förderbescheid: 75.000 Euro für die neue Bioabfallvergärungsanlage

Ein Förderbescheid des Landes Hessen bringt die geplante Bioabfallvergärungsanlage auf der Deponie Dyckerhoffbruch voran. Das Gemeinschaftsprojekt von Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis soll ab 2029 jährlich bis zu 60.000 Tonnen Bioabfall verwerten und klimafreundliches Biogas erzeugen.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 1 Woche vor 0

Mit einem Förderbescheid über 75.000 Euro rückt die geplante Bioabfallvergärungsanlage in Wiesbaden einen Schritt näher.

Die Deponie Dyckerhoffbruch soll in wenigen Jahren zu einem wichtigen Standort der regionalen Energiewende werden. Dafür erhielt die neu gegründete B2P Bio2Power GmbH jetzt einen Förderbescheid des Landes Hessen.

Anschub für gemeinsames Großprojekt

Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck übergab den Förderbescheid in Höhe von 75.000 Euro an die Gesellschafter der B2P Bio2Power GmbH. Die Gesellschaft wird gemeinsam vom Rheingau-Taunus-Kreis und der Landeshauptstadt Wiesbaden getragen. Landrat Sandro Zehner und Wiesbadens Umweltdezernent Andreas Kowol nahmen die Förderung entgegen.

Die erst im Februar 2025 gegründete Gesellschaft plant den Bau und den späteren Betrieb einer modernen Bioabfallvergärungsanlage auf dem Gelände der Deponie Dyckerhoffbruch.

Energie aus Bioabfällen

Ab 2029 sollen dort jährlich bis zu 60.000 Tonnen Bioabfall verarbeitet werden. Neben Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis sollen auch Bioabfälle aus dem Rhein-Lahn-Kreis und aus Darmstadt verwertet werden.

Die Investitionskosten liegen bei rund 40 Millionen Euro. Nach Angaben der Projektpartner wird die Anlage mit moderner Aufbereitungstechnik ausgestattet, um den Biogasertrag deutlich zu steigern. Das gewonnene Gas soll aufbereitet und anschließend in das städtische Gasnetz eingespeist werden. Mit dem Förderbescheid erhält das interkommunale Großprojekt nun zusätzlichen Rückenwind auf dem Weg zur Umsetzung.

Foto – von links: Ali Marcel Kraus (Kaufmännischer Geschäftsführer der B2P Bio2Power), ELW-Betriebsleiter Markus Patsch, Stadtrat Andreas Kowol, EAW-Betriebsleiter Michael Heil (Eigenbe-trieb Abfallwirtschaft Rheingau-Taunus-Kreis), Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck, Thomas Harrlandt (Technischer Geschäftsführer der B2P Bio2Power) und Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises Sandro Zehner ©2026 LH Wiesbaden

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Mehr über die geplante Biogas-Anlage und die B2P Bio2Power GmbH.

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