Freiwilligendienst – wer erste Erfahrungen mit Verantwortung, Teamarbeit und Einblicken in die Jugendarbeit sammeln möchte, kann sich bewerben.
Wer wissen will, wie eine Stadt tickt, muss nicht gleich ins Rathaus ziehen. Manchmal reicht ein Schreibtisch im Jugendzentrum, ein Klemmbrett beim Ferienprogramm – oder der Mut, eine eigene Idee in die Tat umzusetzen. Genau dazu lädt das Amt für Soziale Arbeit ein: Junge Menschen können sich ab sofort für einen Freiwilligendienst in der Jugendarbeit bewerben. Der Einsatz beginnt im September 2026.
Mitmachen statt zuschauen
Ob Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) – die Abteilung Jugendarbeit öffnet ihre Türen und lässt Freiwillige nicht nur hospitieren, sondern handeln. Sie planen mit, organisieren Veranstaltungen, stimmen Termine ab und begleiten Programme von der ersten Skizze bis zum letzten Applaus.
Einsatzstellen sind unter anderem „Wiesbaden International“ sowie die „Kinder-, Jugend- und Stadtteilzentren“ der Stadt. Auch das Ferienprogramm „Schöne Ferien“ bietet Raum für Engagement. Wer hier einsteigt, betreut Ferienangebote, unterstützt bei Austauschprojekten mit Partnerstädten und erlebt, wie Jugendliche über Grenzen hinweg Kontakte knüpfen.
Verantwortung lernen – Verwaltung verstehen
Der Freiwilligendienst in der Jugendarbeit verbindet Praxis mit Struktur. Die Teilnehmenden kümmern sich nicht nur um Spiel- und Kulturangebote, sie verwalten Anmeldungen, verfassen Ausschreibungen, unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit und koordinieren Abläufe. Sie erleben, wie eine moderne Stadtverwaltung Projekte steuert, Budgets einsetzt und Entscheidungen vorbereitet.
Dabei arbeiten sie im Team, stimmen sich mit Kolleginnen und Kollegen ab und entwickeln eigene Vorschläge. Wer eine Idee für ein Workshop-Format hat, darf sie vorstellen. Wer ein Ferienangebot verbessern will, bringt sich ein. Die Jugendarbeit versteht Engagement nicht als Pflichtprogramm, sondern als Einladung.
Orientierung für die Zukunft
Der Freiwilligendienst richtet sich an junge Menschen, die sich beruflich orientieren möchten – sei es im sozialen Bereich, in der Verwaltung oder in der internationalen Zusammenarbeit. Ein Jahr in der Jugendarbeit schafft Klarheit. Es zeigt, ob man Verantwortung übernehmen will, ob man mit Gruppen arbeiten möchte und wie man Projekte strukturiert.
Gleichzeitig stärkt der Dienst Kompetenzen, die überall gefragt sind: Organisation, Kommunikation, Teamfähigkeit. Wer ein Ferienprogramm plant, muss Termine halten. Wer eine Veranstaltung begleitet, muss flexibel reagieren. Und wer mit Jugendlichen arbeitet, lernt zuzuhören.
Bewerbung läuft über Landeskoordination
Die formale Bewerbung erfolgt über die Plattform der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen. Interessierte wählen dort ihre Wunschstelle aus und reichen die Unterlagen online ein. Für Fragen steht das Amt für Soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit, per E-Mail unter jugendarbeit@wiesbaden.de zur Verfügung.
Symbolbild @2023 Volker Watschounek / Wiesbaden lebt
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Die formale Bewerbung für die einzelnen Stellen erfolgt über www.lkb-hessen.de.
Erstveröffentlichung: 02.03.2026


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