Als Prof. Frickhofen aus den USA nach Wiesbaden kam, brachte er viele neue Ideen und Ansätze mit. In Wiesbaden sind Sie gereift. Manche haben weltweit eine neue Ära der Krebsforschung eingeleitet. 

Prof. Frickhofen ist Teil der Identität der HSK. Er hat die Onkologie an den HSK aufgebaut und die interdisziplinäre Vernetzung mit anderen Fachdisziplinen des Hauses vorangetrieben. Er hat Strukturen eines Tumorzentrums aufgebaut und den Weg für die Zertifizierung einzelner Kliniken und der gesamten HSK geebnet. Gleichzeitig hat er im Rahmen des Hessischen Onkologiekonzepts ein regionales Kompetenznetzwerk aufgebaut, um die bestmögliche Behandlung von an Krebs erkrankten Menschen über die Grenzen von Fachgruppen, Kliniken und Praxen hinweg zu erleichtern. Hervorragend ist ihm zudem die Weiterentwicklung der stationären hin zur ambulanten Behandlung der Patienten in der Ambulanz und Tagesklinik gelungen. Prof. Frickhofen ist überdies der Initiator der Palliativmedizin an den HSK und damit der ersten Palliativstation in Hessen gewesen. Sein Wirken umfasst das gesamte Spektrum von Hochleistungsmedizin und Forschung bis hin zum Begleiten der Patienten, wenn die medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die Helios HSK Kliniken Wiesbaden danken Frickhofen für sein unermüdliches Engagement in den mehr als zwei Jahrzehnten, in denen er die HSK geprägt hat.

„Die Krebsbehandlung ist individueller geworden. Wir schauen heute auf die genetischen Ursachen einer Krebserkrankung und versuchen, diese auszuschalten. Dazu braucht man moderne Verfahren wie das sogenannte Next Generation Sequencing (NGS), das vor allem von Universitätskliniken angeboten wird, aber auch an den HSK Standard ist.“ –Prof. Norbert Frickhofen.

Als Frickhofen 1996 die Position des Chefarztes für den Bereich Onkologie übernahm, freute er sich auf einen echten Neuanfang. Seine Aufgabe war der Aufbau einer neuen Klinik für Hämatologie und Onkologie. Viele Ideen und neue Ansätze brachte er aus den USA mit, wo er einige Jahre zuvor als Gastarzt an einem Forschungsprojekt am NIH Clinical Center in Washington gearbeitet hatte. Er führte zusammen mit dem Institut für Pathologie an den HSK molekularbiologische Diagnostik ein. Diese läutete eine neue Ära in der Krebsdiagnostik und –therapie ein.

„Wir sind 2006 durch ganz Deutschland gereist und haben uns Palliativstationen angeschaut. Aus den besten Eindrücken haben wir das Konzept für unsere Station entwickelt.“ –Prof. Norbert Frickhofen.

Bereits im Jahr der Gründung seiner Klinik wurden die HSK vom Land Hessen als Onkologischer Schwerpunkt anerkannt und gefördert. Von Anfang an richtete Frickhofen Tumorboards an den HSK ein und brachte damit als einer der ersten in Deutschland auch außerhalb der Universitätskliniken alle an der Behandlung von Tumorpatienten beteiligten Fachrichtungen an einen Tisch, um Fälle interdisziplinär zu besprechen. Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie zertifizierte die Klinik 2008 als Onkologisches Zentrum – damals das erste in Hessen. Seit 2013 ist sie koordinierende Klinik des Onkologischen Zentrums Rhein-Main-Taunus im Hessischen Onkologiekonzept. Besonders stolz ist Prof. Frickhofen auf die Etablierung der Psychoonkologie und die 2006 eröffnete Palliativstation, die von der Deutschen Krebshilfe gefördert wurde und ebenfalls die erste in Hessen war.

Bildunterschrift: v.l.n.r.: Dr. Bastian Jaeschke, Prof. Norbert Frickhofen und Prof. Ralf Kiesslich beim Abschied des langjährigen Klinikdirektors der Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin.

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Die offizielle Internetseite der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden finden Sie unter www.helios-gesundheit.de.

 

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