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Konzertabend: Klaviermusik aus drei Jahrhunderten

Ein Flügel, viele Geschichten: Die Wiesbadener Musikakademie lädt am 21. Mai zum Klavierkonzert ins Kulturforum. Studierende spielen Werke aus drei Jahrhunderten – von Beethoven bis Bartók. Ein Abend, der Tasten zum Leuchten bringt und Ohren auf Zeitreise schickt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 3 Wochen vor 0

Die Wiesbadener Musikakademie lädt ein: Studierende spielen Beethoven, Chopin & mehr – ein Abend zwischen Klassik und Moderne.

Ein Klavier kann flüstern, donnern, verführen – und manchmal alles gleichzeitig. Genau das zeigen die Studierenden der Wiesbadener Musikakademie beim Klavierkonzert am 21. Mai im Kulturforum. Sie greifen in die Tasten, sie riskieren Tempo, sie formen Klang. Und sie nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte Musikgeschichte.

Kulturforum, kurz gefasst

Konzert – Klavierkonzert
Eintritt: frei
Wann: Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:00 Uhr
Wo: Kulturforum, Friedrichstraße 16, 65185 Wiesbaden

Im Mittelpunkt steht Ludwig van Beethoven – der Mann, der das Klavier nicht nur spielte, sondern herausforderte. Seine Sonaten und Sonatensätze öffnen Türen: mal wuchtig, mal zart, oft überraschend. Sogar der erste Satz seines fünften Klavierkonzerts mischt sich ein – ein Werk, das nicht fragt, sondern behauptet.

Romantik trifft auf Experimentierfreude

Doch der Abend bleibt nicht in der Klassik stehen. Johannes Brahms denkt in weiten Bögen, Frédéric Chopin tanzt zwischen Melancholie und Eleganz, Alexander Skrjabin sucht das Mystische. Dann kommt das 20. Jahrhundert und bringt Bewegung ins Spiel: Claude Debussy malt Klangfarben, Sergej Prokofjew spielt mit Rhythmus, Béla Bartók bricht Muster auf.

Junge Hände, große Bühne

Was diesen Abend besonders macht: Hier spielt kein Star von außen – hier spielen Talente von nebenan. Die Klasse von Prof. Johannes Möller zeigt, was Ausbildung leisten kann, wenn sie Raum gibt. Die Studierenden probieren aus, sie wagen Kontraste, sie lassen Musik atmen.

Und das Publikum? Sitzt nicht einfach nur da. Es hört, staunt, vergleicht – und geht am Ende vielleicht mit einem Ohrwurm nach Hause. Oder mit dem leisen Wunsch, selbst einmal wieder eine Taste zu drücken.

Eintritt frei – Klang unbezahlbar

Der Eintritt kostet nichts. Die Erfahrung schon eher: Zeit, Aufmerksamkeit, Neugier. Wer sie mitbringt, bekommt einen Abend, der nicht laut schreit, sondern lange nachhallt.

Symbolfoto ©2026 Timo Klostermeier / pixelio.de

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