Menü

kalender

Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Partner

Partner

/* */
Michael Jung gewinnt den Große Preis der Deutschen Vermögensberatung

Ein Jahr „Stille Stunde“

Die „Stille Stunde“ in Wiesbaden feiert ihr einjähriges Bestehen und setzt ihren Weg für mehr Teilhabe und Inklusion mit zwei neuen Partnern konsequent fort.

Kyra Intelliana 3 Stunden vor 0

Die „Stille Stunde“ in Wiesbaden feiert ihr einjähriges Bestehen und setzt ihren Weg für mehr Teilhabe und Inklusion mit zwei neuen Partnern konsequent fort.

Seit dem Start am 7. Juli 2025 engagieren sich unter der Schirmherrschaft der hessischen Sozialministerin Heike Hofmann und des Wiesbadener Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen für ein reizärmeres Umfeld für Menschen mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen.

„Ich freue mich, dass die ‚Stille Stunde‘ seit einem Jahr Dank der vielen, unterschiedlichen Akteure stetig gewachsen und zu einem Erkennungsmerkmal der Stadt Wiesbaden geworden ist“, begrüßt Oberbürgermeister Mende das Engagement. „Die ‚Stille Stunde‘ schafft Räume, in denen mehr Teilhabe möglich ist – ein Gewinn für die ganze Stadtgesellschaft.“

Wiesbaden nimmt dabei bundesweit eine besondere Rolle ein: Die Landeshauptstadt ist die erste Stadt in Deutschland, die die „Stille Stunde“ stadtweit koordiniert und gemeinsam mit Partnern und Partnerinnen aus unterschiedlichen Bereichen umsetzt.

Pünktlich zum Jubiläum gewinnt die Initiative mit Antenne Wiesbaden einen weiteren wichtigen Partner. Unter dem Titel „Die Stille Stunde im Radio“ startete am Montag, 29. Juni, ein neues Programmspecial, das künftig viermal pro Woche – jeweils montags bis donnerstags von 20 bis 21 Uhr – ausgestrahlt wird. Die Sendung setzt auf ein bewusst reizarmes Hörerlebnis. Die Musikauswahl konzentriert sich auf ruhige Klangfarben ohne starke Dynamik, schrille Elemente oder plötzliche akustische Wechsel. Ergänzt wird das Konzept durch ruhige Moderationen, weiche Übergänge sowie den bewussten Verzicht auf klassische Jingles und laute Einspieler. Darüber hinaus sind redaktionelle Beiträge rund um Inklusion und Reizsensibilität geplant. Kurzinterviews mit Beteiligten und Partnern der „Stillen Stunde“ sowie Impulsbeiträge sollen für das Thema sensibilisieren und konkrete Möglichkeiten für mehr Teilhabe im Alltag aufzeigen.

„Mit der ‚Stillen Stunde im Radio‘ schaffen wir ein bewusst reizarmes und verlässliches Hörerlebnis. Dabei geht es nicht allein um eine geringere Lautstärke, sondern um eine insgesamt sensible und entspannte Klanggestaltung. Als Stadtradio wollen wir die Vielfalt Wiesbadens hörbar machen und dazu beitragen, dass sich alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener bei Antenne Wiesbaden wiederfinden. Mit diesem neuen Format setzen wir ein Zeichen für mehr Inklusion und Teilhabe“, sagt Corinna Sievert, Geschäftsführerin von Antenne Wiesbaden.

Mit der Evangelischen Marktkirche gewinnt die „Stille Stunde“ ab Donnerstag, 2. Juli, einen weiteren neuen Partner. Erstmals beteiligt sich eine Kirche an der Wiesbadener Initiative und setzt damit ein weithin sichtbares Zeichen für Inklusion, Achtsamkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr verwandelt sich die Marktkirche in einen bewusst gestalteten „Kirchenraum der Stille“. Dabei geht die Kirchengemeinde weit über die Schaffung eines ruhigen Rückzugsortes hinaus: Während der „Stillen Stunde“ schweigen sowohl das markante Turmglockenspiel (Carillon) als auch die Kirchenglocken vollständig. Auf Orgel- und Chorproben wird verzichtet, Gespräche werden bewusst leise geführt und Besucherinnen und Besucher werden in ruhigem Ton empfangen. Wo möglich, wird zudem die Beleuchtung gedimmt, um eine möglichst reizarme Atmosphäre zu schaffen.

„Mit diesen Maßnahmen entsteht mitten im Herzen der Innenstadt ein besonderer Ort der Ruhe – offen für alle Menschen, die eine Pause von Lärm, Hektik und den vielfältigen Sinneseindrücken des Alltags suchen“ erklärt Dr. Margot Klee, Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Evangelischen Marktkirchengemeinde. „Dazu gehört auch, dass wir für zwei Stunden die Kirchenglocken nicht läuten lassen – für uns ein starkes Zeichen für dieses wichtige Engagement.“

Weitere Nachrichten aus dem Ortsbezirk Mitte lesen Sie hier.

Diskutieren Sie mit

Diskutieren Sie mit

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert