Comic trifft Haltung: Im Kunsthaus Wiesbaden gestalten Jugendliche eigene Geschichten gegen Diskriminierung. Ein Workshop mit Tiefgang – und viel Kreativität.
Wer heute über Diskriminierung spricht, findet viele Worte. Doch wie sehen Bilder dazu aus? Im Kunsthaus Wiesbaden nehmen Jugendliche den Stift in die Hand und erzählen selbst – von dem, was sie erleben, beobachten, hinterfragen.
Kunsthaus Wiesbaden, kurz gefasst
Comic-Workshop – Stimmen, die sich nicht länger überholen lassen
Wann: Montag, 23. Juni 2025, 9:00 bis 15:00 Uhr
Eintritt: frei
Wo: Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, 65183 Wiesbaden
Am Montag, dem 23. Juni, verwandelt sich das Museum am Schulberg in ein Atelier für Haltung und Kreativität. Im Rahmen der Ausstellung Ich werde nicht schweigen! Gezeichnete Erinnerung im Comic bietet das Kunsthaus eine kostenlose Führung mit anschließendem Workshop an. Schulklassen ab der siebten Jahrgangsstufe sind eingeladen, einen Tag lang in die Welt des Comics einzutauchen – und sich dabei mit Rassismus und Ausgrenzung auseinanderzusetzen.
Comics mit Haltung
Der Wiesbadener Comic-Zeichner Valentin Krayl begleitet die Jugendlichen beim künstlerischen Prozess. Gemeinsam starten sie mit einer Mindmap, aus der Ideen sprießen: Was bedeutet Diskriminierung für mich? Wo begegnet sie mir im Alltag? Wie kann ich darüber sprechen – oder besser noch: zeichnen?
In Gruppen erarbeiten die Schüler eigene Comicgeschichten. Es geht nicht um perfekte Linien oder großartige Zeichenkunst. Es geht darum, Position zu beziehen – mit Panels, Sprechblasen, starken Bildern.
Demokratie sichtbar machen
Gefördert wird der Workshop von Demokratie leben in Wiesbaden und dem Interkulturellen Forum Wiesbaden e. V.. Beide Initiativen engagieren sich für eine Gesellschaft, in der Vielfalt gelebt und respektiert wird. Und was im Comic-Workshop entsteht, sind mehr als Bilder: Es sind Stimmen, die sich nicht länger überhören lassen.
Foto – aus der Ausstellung © 2025 LH Wiesbaden
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