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Europaminister Manfred Pentz

Handel – EU wendet Mercosur-Abkommen vorläufig an

Hessens Europaminister Pentz lobt die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens. Für das Bundesland geht es um Milliardenexporte, Arbeitsplätze und Investitionen. Zugleich sei dies ein Zeichen für ein mutiges Europa, das auf Zusammenarbeit und offenen Handel über Kontinente hinweg setzt.

Grafik: Kathleen Rother Redaktion 2 Monaten vor 0

Pentz sieht im EU-Mercosur-Abkommen Chancen für Hessen: Jobs, Aufträge und Investitionen sichern – zugleich ein Signal für europäische Entschlossenheit.

Aus Sicht des hessischen Europaministers Pentz eine logische Konsequenz. „Dass das Europäische Parlament die Einsetzung des Abkommens verzögert hat, war mindestens ärgerlich. Und gefährlich für Hessen! Gut, dass die EU-Kommission diesen Fehler nun korrigiert“, so Pentz, der auch Minister für Internationales ist. „Wir brauchen ein wettbewerbsfähiges und souveränes Europa. Genau dafür steht das EU-Mercosur-Abkommen.“

Hessen exportiert jährlich Waren im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in die Mercosur-Staaten. Bei dem Abkommen geht es aus Sicht von Pentz daher auch um Aufträge, Arbeitsplätze und Investitionen. „Die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ist im Interesse Hessens!“

Zudem habe das Abkommen auch eine ideelle Bedeutung. „In Zeiten wie diesen braucht Europa Mut zu Entscheidungen – und den Willen zur Zusammenarbeit über Kontinente hinweg. Wer an Europas Zukunft glaubt, muss auch an offenen Handel glauben.“

Foto ©2025 Paul Schneider / Hessische Staatskanzlei

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