Aus Sicht des hessischen Europaministers Pentz eine logische Konsequenz. „Dass das Europäische Parlament die Einsetzung des Abkommens verzögert hat, war mindestens ärgerlich. Und gefährlich für Hessen! Gut, dass die EU-Kommission diesen Fehler nun korrigiert“, so Pentz, der auch Minister für Internationales ist. „Wir brauchen ein wettbewerbsfähiges und souveränes Europa. Genau dafür steht das EU-Mercosur-Abkommen.“
Hessen exportiert jährlich Waren im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in die Mercosur-Staaten. Bei dem Abkommen geht es aus Sicht von Pentz daher auch um Aufträge, Arbeitsplätze und Investitionen. „Die vorläufige Anwendung des EU-Mercosur-Abkommens ist im Interesse Hessens!“
Zudem habe das Abkommen auch eine ideelle Bedeutung. „In Zeiten wie diesen braucht Europa Mut zu Entscheidungen – und den Willen zur Zusammenarbeit über Kontinente hinweg. Wer an Europas Zukunft glaubt, muss auch an offenen Handel glauben.“




