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Staatskanzlei Hessen

Antisemitismus – „Als Widerstand verherrlichter Terror darf in Frankfurt nicht auf die Straße“

Antisemitismusbeauftragter Becer erneuert Verbotsforderung an die Stadt.

Kyra Intelliana 7 Stunden vor 0

„Jene, die bei uns in Deutschland den Terror der Hamas als Widerstand bezeichnen und verherrlichen, rufen jetzt zum Widerstand mit Steinen und Gewehren auf. Wer so denkt, plant keine friedliche Demonstration, sondern eine Machtdemonstration des Terrorismus auf Hessens Plätzen. Als Widerstand verherrlichter Terror darf in Frankfurt nicht auf die Straße und ich kann meine Forderung nach einem Verbot dieser Terrorwerbung nur erneuern. Und hierfür sollte die Stadt Frankfurt alle Rechtsmittel nutzen“, erklärte heute der Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker. Bereits Anfang Juni hatte er eindringlich vor der für den 18. Juli 2026 geplanten Hass-Demonstration in Frankfurt gewarnt.

„Derartig widerliche Hetze gefährdet das Jüdische Leben bei uns massiv. Denn die hasserfüllten Botschaften des israelbezogenen Antisemitismus haben schon jetzt die öffentliche Sicherheit für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland schwer beschädigt und die öffentliche Ordnung erheblich beeinträchtigt. Von Mal zu Mal werden die pro-palästinensischen, islamistischen und linksradikalen Antisemiten in unserem Land aggressiver und raumgreifender und sie scheuen nun nicht einmal vom Aufruf nach Gewalt zurück. Nichts anderes steckt hinter der Botschaft nach gewaltsamem Widerstand unter dessen Motto die Hass-Demonstration am 18. Juli steht. Wer in dieser Terrorwerbung noch politisch legitime Debatten oder Meinungsfreiheit sieht, muss schon bewusst weghören und wegsehen und gefährdet dadurch selbst das Jüdische Leben in Deutschland“, so Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker abschließend.

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