115 Verstöße. Die Zahl scheint gesetzt. Ebensoviele Verstöße haben Wiesbadens Behörden im Rahmen der ersten Sicherheitswoche im Frühjahr festgestellt. 

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Stadtpolizei Wiesbaden mit Hilfe des Umweltamtes, des Zolls, der Landespolizei, des Regierungspräsidiums Darmstadt sowie Sachverständigen für Ladungssicherheit und Gefahrgut eine Sicherheitswoche durchgeführt. Im Vergleich zur Sicherheitswoche im Juni (Wiesbaden lebt! berichtete) wurden in den vergangenen Tage deutlich weniger Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und kontrolliert: 187 Lkw und Kleintransporter insgesamt.

„Die Stadtpolizei wird aufgrund der in diesem Jahr gemachten Erfahrungen die Kontrollen mindestens im gleichen Umfang auch im kommenden Jahr durchführen.“ – Dr. Oliver Franz

Von den 187 Transportern hatten 115 ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Je nach nach Schwere des Verstoßes mit einem Bußgeld oder einer Anzeige belegt. Eine Weiterfahrt ohne Nachzubessern, wurde Alen Fahrzeugen untersagt. Wiesbadens Ordnungsdezernent gibt sich zum Ende der Woche ernüchtert. Das bei bei zwei Dritteln aller überprüften Fahrzeuge die Ladung nicht richtig gesichert sei, könne er nich verstehen und sei keineswegs hinzunehmen. Allein das erschreckende Beispiel des 3,5 Tonners, der mit 1,5 Tonnen überladen war zeigt wie gefährlich es teilweise auf unseren Straßen zugeht. Darüber hinaus belege der mangelhafte Umgang mit Fracht und Zuladungen, dass die Kontrollen der Stadtpolizei absolut notwendig seien, sagte Dr. Oliver Franz.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurden Ladung und das Gewicht von Fahrzeugen kontrolliert im. Bei zu schwer beladenen Fahrzeugen erhöht sich der Bremsweg – insbesondere bei Gefahrenbremsungen – ganz erheblich.

Zusätzlich zu den Verstößen gegen die Ladungssicherung wurden bei 74 überprüften Fahrzeugen Mängel festgestellt. in 17 Fällen stellte das Umweltamt Verstöße im Bereich Gefahrgut fest. Darüber hinaus führten 26 Fahrzeugführer keinen Fahrzeugschein beziehungsweise keinen Führerschein mit sich – sieben waren nicht angeschnallt. Höhepunkt für die beamten des Zolls war ein Fahrzeugführer mit gefälschten Unterlagen, der sich jetzt wegen Urkundenfälschung zu verantworten hat. außerdem werden am Ende der Sicherheitswoche vier Verfahren wegen illegalen Aufenthalts und ebenfalls vier Verfahren wegen Verstößen gegen das Meldegesetz eingeleitet.

Foto oben ©2022 Volker Watschounek

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