Denken und beleben Sie Ihre Innenstadt neu, heißt es in der Ausschreibung. Erklärtes Ziel ist es, Innenstädte allgemein zu überdenken, Lösungen zu entwickeln und Innenstädte zu stärken.

Corona hat die Krise vieler hessischer Innenstädte beflügelt. Wer aufmerksam durch die Wiesbadener Innenstadt geht, kann sich der Veränderung nicht verschließen: beispielsweise in Mauergasse. Einst stickiges Moloch mit Autoverkehr und Abgasen hat sich die Fußgängerzone zu einer Oase mit gesteigerter Lebensqualität herausgeputzt. Aus der Geschäftsstraße von einst ist eine kulinarische Meile entstanden. So könnte es weiter gehen – was fehlt sind, sind eindeutige Konzepte und hier ist die Stadt gefragt. Ein möglicher Baustein für eine zukunftsfähige Innenstadt sind Fördermittel: Das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung hat diese beim Land beantragt uns sein Interesse angezeigt.

„Ich freue mich, dass wir mit einem innovativen Konzept einen Förderantrag über 250000 Euro eingereicht haben. Außerdem hat sich Wiesbaden für den ‚Kommunalpreis‘ beworben, der das Förderprogramm mit weiteren Preisgeldern aufstockt.“ – Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent

Die Landesregierung hat das Förderprogramm Zukunft Innenstadt zur Unterstützung der hessischen Kommunen entwickelt, da in den kommenden Jahren der Innenstadtentwicklung eine große Bedeutung beigemessen werden muss. Ziel des neuen Landesprogramms ist es, die Kommunen dabei zu unterstützen, zusammen mit den Akteuren vor Ort kreative und nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln, um ihre Innenstädte neu zu denken und zu gestalten.

„Im „CoGrow-Space“ erhalten Start-Ups die Möglichkeit, eine Teilfläche in guter Lage zu günstigen Konditionen anzumieten. In diesem städtisch geförderten Ladenlokal können sie ihre Dienstleistungen oder Produkte präsentieren und verkaufen.“ – Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent

„CoGrow-Space“ und „CoShow-Space“ spielen für die Zukunft der Innenstädte eine bedeutende Rolle. Die Stadt unterstützt Handel und Kreative dabei, auf offenen Fläche Dienstleistungen, Produkte anzubieten oder diese für Ausstellungen, Veranstaltungen, Workshops oder Vorträge zu nutzen. Dabei können Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft dort hier ihre Ideen und Projekte präsentieren und umsetzen. Eine enge Verbindung zu Gastronomie und etabliertem Einzelhandel soll diese Aktivitäten ergänzen.

Kooperation

Kooperation spielt bei dem eingereichten Programm eine große Rolle. Deshalb ist das „Co“ bei der Namensgebung der einzelnen angedachten Maßnahmen dabei: Unter dem Namen CoLab soll ein experimenteller Pop-up-Store Raum zum Diskurs geschaffen werden. Darin sollen Hochschulen, Bürger, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur ein Zukunftsbild des urbanen Lebens entwickeln.

Foto oben Stadt der Zukunft ©2021 Gerd Altmann auf Pixabay

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Die offizielle Internetseite zum Förderprogramm Zukunft Innenstadt finden Sie unter nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de.

 

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