Der Film spielt in Wien. Es ist Pölslers zweiter gelungenen Versuch über ein Werk von der Autorin Marlen Haushofer.

Der österreichische Drehbuchautor und Regisseur Julian Roman Pölsler verfilmt mit „Wir töten Stella“ den Vorläufer zu „Die Wand“ und damit erneut einen Stoff der österreichischen Schriftstellerin Marlen Haushofer.

Caligari Film Bühne, kurz gefasst

Filvorführung und Filmgespräch „Wir töten Stella“
Wann: Donnerstag und Sonntag, 1. und 4. Februar , 20:00
Wo: Caligari Film-Bühne, Marktplatz 2, 65183 Wiesbaden (Karte / Navigation)
Eintritt: 7,00 Euro, ermäßigt 6,00  Euro

Karten gibt es bei der Touristenformation und täglich von 17:00 bis 20:30 Uhr an der Kinokasse der Caligari Filmbühne.

Lange Zeit galten die Romane von Haushofer, als unverfilmbar. Bis sich Pölsler dem Stoff annimmt. In einem großartigen Cast spielt neben Matthias Brandt die Schauspielerin Martina Gedeck Mala Emde die Rolle der jungen Stella.

Der Film

Für ihr erstes Studienjahr zieht die 19-jährige Stella aus der Provinz in die Großstadt. Dort kommt sie im großbürgerlichen Haushalt von Anna und dem erfolgreichen, aber kaltherzigen Rechtsanwalt Richard unter. Die Familie ist von Gräben durchzogen: Der empfindsame Sohn Wolfgang hält zur Mutter, die jüngere Tochter Anette zum machtbewussten Vater. Stella findet sich in der Mitte eines Machtkampfes wieder. Unerfahren und jung, geht sie ahnungslos ihrem Untergang entgegen. Richard verführt sie, seine Frau Anna beobachtet die Affäre mit kühlem Blick. Stella wird das Opfer einer kaputten, bürgerlichen Familienidylle, die mit allen Mitteln aufrechterhalten werden muss. Annas Niederschrift der eigenen Mitschuld ist die beklemmende Bestandsaufnahme einer einsamen Heldin, Ehefrau und Mutter.

Über Mala Emde

Mala Emde ist eine junge deutsche Schauspielerin, geboren am 22. April 1996 in Frankfurt am Main. Die Tochter von Thomas Emde und Cathrin Ehrlich, besuchte von 2009 bis 2012 das Studio Tanz, Theater & Musik in Frankfurt am Main. Dort debütierte sie in Die Aschenkinder von Janusz Głowacki in der Rolle des Aschenputtel und war auch in Turandot nach Friedrich Schiller als Tartalia zu sehen.

Bereits mit 11 Jahren stand Emde das erste Mal vor der Kamera. In der im Jahr 2008 gesendeten Folge Tod im OP der RTL-Serie Post Mortem gab sie ihr Fernsehdebüt. Weiterhin spielte sie u. a. in drei Tatort-Folgen sowie in den ZDF-Vorabendserien SOKO Köln und Heldt.

Ihre erste Hauptrolle hatte Emde in dem 2015 veröffentlichten Doku-Drama Meine Tochter Anne Frank. Sie spielte darin das jüdische Mädchen Anne Frank, das durch sein Tagebuch bekannt wurde. (Quelle: Wikipedia) ∆

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