Schulen in Wiesbaden: In den Sommerferien investiert die Stadt in Modernisierung, Brandschutz und Neubauten.
Während Schülerinnen und Schüler ihre Ferien genießen, herrscht in Wiesbaden auf vielen Schulgeländen in Hochbetrieb. Die Landeshauptstadt nutzt die unterrichtsfreie Zeit traditionell, um Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten voranzutreiben. Ziel ist es, möglichst viele Maßnahmen abzuschließen, bevor nach den Sommerferien wieder Unterricht stattfindet.
Investitionen für wachsende Anforderungen
Die Arbeiten reichen von Erweiterungsbauten über Brandschutzmaßnahmen bis hin zu Modernisierungen für den Ganztagsbetrieb. Schuldezernent Dr. Hendrik Schmehl betont die Bedeutung der Ferien für die Bauplanung: „Wir nutzen die unterrichtsfreie Zeit für den größtmöglichen Baufortschritt an Wiesbadens Schulen.“ Denn viele Arbeiten ließen sich während des laufenden Schulbetriebs kaum oder gar nicht umsetzen.
Nach den Worten Schmehls gehe es dabei nicht nur um neue Räume, sondern um die Zukunft der gesamten Bildungslandschaft. „Guter Unterricht braucht gute Gebäude. Wir investieren daher konsequent in die Wiesbadener Schullandschaft – in neue Kapazitäten für eine wachsende Stadt ebenso wie in den Erhalt und die Modernisierung des Bestands“, sagt der Schuldezernent.
Brandschutz, Mensa und Neubauten
Ein Schwerpunkt liegt auf dem baulichen Brandschutz sowie auf der Sanierung von Dächern, Fassaden und Fußböden. Davon profitieren unter anderem die Gutenbergschule, die Wilhelm-Leuschner-Schule und die Pestalozzischule. Gleichzeitig bereitet die Stadt zahlreiche Schulen auf den weiteren Ausbau der Ganztagsbetreuung vor. Küchen, Essensausgaben und Mensen werden modernisiert oder neu ausgestattet.
Außerdem schreiten größere Bauvorhaben weiter voran. Dazu gehören der Neubau der Grundschule Wettiner Straße sowie Bauabschnitte an der Elisabeth-Selbert-Schule, der Bertha-von-Suttner-Schule, der Hebbelschule und der Martin-Niemöller-Schule. Die Übersicht der Maßnahmen wird jedes Jahr vor den Sommerferien mit dem Ziel abgestimmt, Beeinträchtigungen für den Unterricht im neuen Schuljahr möglichst gering zu halten.
Symbolfoto – Klassenzimmer ©2026 AI Volker Watschounek
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